Wie können autonome Shuttle-Fahrzeuge so gestaltet werden, dass sie auch von Menschen mit Behinderungen selbstständig genutzt werden können? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Projekt „ahoi“ der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (vhh.mobility). Ziel ist es, den On-Demand-Service hvv hop mit autonomen Fahrzeugen zu verbinden und von Beginn an barrierefrei zu entwickeln.
Wie sieht ein Zuhause aus, das nicht mit den Augen, sondern mit den anderen Sinnen erlebt wird? Dieser Frage möchte der freie Journalist Detlef Dreßlein für das Magazin der Süddeutschen Zeitung in einer Fotoreportage nachgehen. Dafür sucht er vollblinde Menschen, die bereit sind, Einblicke in ihre Wohnung und ihre persönlichen Geschichten zu geben.
Wer glaubt, Tennis sei ausschließlich ein Sport für sehende Menschen, wird beim Blindentennis eines Besseren belehrt. Gespielt wird auf einem kleineren Spielfeld, mit einem rasselnden Ball und Linien, die mit den Füßen ertastet werden können. Was zunächst ungewöhnlich klingt, begeistert immer mehr blinde und sehbehinderte Menschen.
Die meistgehörten Hörbücher der Norddeutschen Hörbücherei im Juni stehen fest: An die Spitze der Eigenproduktionen rückt „Brockesstraße Beletage“ von Annette Dressler. Außerdem in den Top 3: „Wer braucht schon Wunder“ von Anne Müller und „Stumme Zeit“ von Silke von Bremen.
Der Verbandstag des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) hat am 27. Juni 2026 in Berlin das Präsidium für die kommenden vier Jahre gewählt. Hans-Werner Lange wurde als Präsident des DBSV mit großer Mehrheit im Amt bestätigt. Auch Vizepräsident Dr. Thomas Krämer erhielt erneut das Vertrauen der Delegierten. Komplettiert wird das Präsidium durch sieben weitere gewählte Mitglieder – darunter Vreni Bock aus Hamburg.
Alle reden über KI, aber viel zu selten wird in diesem Zusammenhang an Inklusion und Barrierefreiheit gedacht. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat deshalb heute eine Entschließung zur Künstlichen Intelligenz verabschiedet und fordert: Künstliche Intelligenz inklusiv!
Was macht das Vereinsleben im BSVH so lebendig? Die neue Episode des BSVH-Podcasts „Ganz Ohr“ nimmt die Hörerinnen und Hörer mit auf einen akustischen Spaziergang durch die vielfältigen Freizeitaktivitäten des Vereins.
Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) fordert deutliche Nachbesserungen am Gesetzentwurf zur Änderung des Behindertengleichstellungsgesetzes.
Der Christopher Street Day (CSD) in Hamburg setzt auch 2026 auf Inklusion und Barrierefreiheit. Neben Angeboten für mobilitätseingeschränkte Menschen gibt es insbesondere für blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher Möglichkeiten, die Demonstration und das Pride-Wochenende aktiv mitzuerleben.
Eine neue Online-Petition fordert strengere Regeln für Leih-E-Scooter in Hamburg. Ziel ist es, Gehwege von falsch abgestellten Rollern freizuhalten und feste Abstellzonen einzuführen. Die Initiatorin kritisiert, dass E-Scooter häufig Wege, Eingänge und Haltestellen blockieren und damit die Sicherheit im öffentlichen Raum beeinträchtigen.