Ob unzugängliche Webseiten, schlecht bedienbare Apps oder digitale Formulare, die mit einem Screenreader nicht funktionieren: Digitale Barrieren erschweren blinden und sehbehinderten Menschen den Alltag. Doch wie lassen sich solche Hindernisse wirksam melden? Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) bietet dazu einen kostenlosen Online-Workshop an.
Zum Bundesweiten Vorlesetag am Freitag, 20. November 2026, um 14 Uhr lädt die Kunstklinik in Hamburg-Eppendorf zu einer besonderen Lesung für blinde und sehende Kinder ab vier Jahren ein. Die Autorin Christina Oskui und André Rabe, zweiter Vorsitzender des BSVH, lesen gemeinsam die Fabel „Der Igel, der seine Stacheln verloren hat“.
Am Samstag, 31. Oktober, von 10 bis 11:30 Uhr bietet das Mahnmal St. Nikolai eine kostenlose Führung für blinde und sehbehinderte Menschen mit Tastmodellen und ausführlichen Beschreibungen an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Brailleschrift eröffnet blinden Menschen den Zugang zu schriftlichen Informationen und ermöglicht selbstständiges Lesen und Schreiben. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) bietet dazu neue Kurse, Veranstaltungen und kostenlose Lernmaterialien an.
Gemeinsam singen, rappen und eigene Texte entwickeln: Das Esche Jugendkunsthaus in Altona startet zusammen mit der GWA St. Pauli nach den Herbstferien den neuen inklusiven Jugendchor „KlangCrew“. Das Angebot richtet sich an Jugendliche mit und ohne Behinderung, die Freude an Musik haben und gemeinsam kreativ werden möchten.
Die sechs E-Books der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2026 sind grundsätzlich barrierefrei zugänglich. Das ergab eine Untersuchung der Mediengemeinschaft für blinde, seh- und lesebehinderte Menschen (Medibus e. V.). Hintergrund ist das seit Juni 2025 geltende Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG), das unter anderem die Barrierefreiheit neuer E-Books vorschreibt.
Vier versteckte Puzzleteile, ein Lösungswort und acht attraktive Preise: Noch bis zum 11. November 2026 lädt die Redaktion von Sichtweisen-online zu einem Gewinnspiel ein. Auf der Internetseite sind vier Puzzleteile versteckt, die zusammengesetzt ein Lösungswort ergeben. Wer es herausfindet, kann an der Verlosung teilnehmen.
Wer in Hamburg etwas für seine Gesundheit tun möchte, findet auf der neuen Internetseite „Gesund sein und bleiben in Hamburg“ zahlreiche Angebote für Menschen mit und ohne Behinderung. Die Übersicht umfasst Bewegungsangebote wie Yoga, Gymnastik oder Spaziergänge, Beratungen zu Ernährung und Suchtprävention sowie Treffpunkte für gemeinsame Aktivitäten.
Vor 20 Jahren feierte das Musical „Stärker als die Dunkelheit“ des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) in Berlin seine Uraufführung. Anlässlich des Jubiläums hat Ohrfunk am 12. Oktober 2026 einen Mitschnitt der damaligen Aufführung gesendet. Ergänzend berichteten Beteiligte über die Entstehung des Musicals.
Wer blind ist oder sein Sehvermögen verliert, muss viele alltägliche Dinge neu erlernen: sich mit dem weißen Langstock sicher im Straßenverkehr bewegen, einkaufen, kochen oder den Haushalt selbstständig organisieren. Dabei unterstützen speziell ausgebildete Rehabilitationsfachkräfte. Doch es gibt zu wenige von ihnen. Zum heutigen Tag des weißen Stockes unterstützt der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. (BSVH) deshalb die Forderung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) nach einem Bachelor-Studiengang „Rehabilitation bei Beeinträchtigung des Sehens und Blindheit“. Der BSVH fordert den Hamburger Senat auf, zeitnah Gespräche mit den beteiligten Einrichtungen aufzunehmen und konkrete Schritte zur Einrichtung eines solchen Studiengangs einzuleiten.