Bei Anruf Kultur: Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße, Potsdam - "Die neue Sonderausstellung: Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten"

Ein Terminkalender, bei dem gerade mit einem roten Stift ein Datum markiert wird.

Foto: © AdobeStock

Die neue Sonderausstellung „Leben nach der Haft. Ehemalige politische Gefangene der DDR berichten“ in der Gedenkstätte Lindenstraße widmet sich der Frage, wie sich politische Haft auch nach dem Haftende auf das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen auswirkte.

Bernd Richter, der 1972 aus politischen Gründen mehrere Monate im Gefängnis Lindenstraße inhaftiert gewesen war, sagt: „Ich merke, dass ich im Sprechen über die Haft verkrampfe und erstmal wieder locker werden muss. Das zeigt mir, dass man nach außen hin locker rüberkommt, aber innen drin ist es doch eine Situation, die mich noch gefangen hält.“

Schilderungen wie diese von 20 ehemaligen politischen Gefangenen über ihr Leben nach der Haft bilden den Kern der Ausstellung.

Co-Kuratorin Martina Reimann berichtet aus den intensiven Interviews, die sie mit den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen geführt hat. In der Telefonführung werden die Biografien der ehemaligen Häftlinge vor, während, aber vor allem nach der Haft betrachtet. Dabei werden Einblicke in Haftfolgen, aber auch in die persönlichen Strategien der Aufarbeitung gewährt. Die Kuratorin stellt darüber hinaus den historischen Kontext von Haft und dem Leben nach der Haft in Ost und West her.

Telefonführung mit Martina Reimann.

Die Buchung erfolgt direkt über die Webseite.

"Bei Anruf Kultur" wird durch die Aktion Mensch, die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien und den Fonds „Kultur für alle!“ gefördert, wofür wir uns herzlich bedanken.

Cora Kelma

Buchungsmanagement "Bei Anruf Kultur"

040 209 404 36
c.kelma@bsvh.org

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