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August Sander ist einer der bekanntesten Porträtfotografen Deutschlands. 1929 wurde sein Langzeitprojekt „Antlitz der Zeit“ in Köln veröffentlich, das ihn bis heute zu weltweiter Bekanntheit gebracht hat. Die letzte Ausstellung zu August Sander fand 2018 in den USA, in Chicago statt.
Im Jahr 2026 jährt sich zum 100. Mal August Sanders Geburtstag. Dies nimmt das Stadtmuseum Simeons zum Anlass für eine Kabinettausstellung zu Sander als Schüler und Lehrer.
Geboren wurde er am 17. November in Herdorf. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er zwischen Siegener Land und Westerwald. Mit der Fotografie kam er bereits als Junge in Kontakt. Während seiner Arbeit als Haldenjunge im Bergwerk ermöglichte ihm der Fotograf Friedrich Schmeck einen ersten Blick durch die Linse einer Kamera. Seine Begeisterung wurde sofort geweckt. Mit der Hilfe seines Onkels kaufte er seine erste Kamera.
Ein entscheidender Schritt auf seinem Weg zur Fotografie war die Einberufung zum Militärdienst. 1897 brachte diese August Sander in die Garnisonsstadt Trier. In Trier gab es ungewöhnlich viele Fotografenstudios, die zahlreiche Erinnerungsbilder für die Soldaten an ihre Militärzeit anfertigten.
Noch während seiner Militärzeit arbeitete Sander im Fotostudio des Fotografen Georg Jung in Trier und lerne sein Handwerk von Grund auf. Nach Beendigung seines Dienstes kehrte er nicht in den landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern im Westerwald zurück, sondern gründete zusammen mit seiner Frau, die er in Trier kennengelernt hatte, ein Fotostudio. Das Unternehmen Sander war geboren.
Die Ausstellung im Stifterkabinett zeigt Trier zur Zeit August Sanders, beleuchtet die fotografische Landschaft in der Garnisonsstadt und stellt August Sander und seinen Lehrer Georg Jung dar. Die Ausstellung rückt die Lehr- und Anfangsjahre Sanders in Trier in den Fokus.
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Buchungsmanagement "Bei Anruf Kultur"
