Foto: © AdobeStock
Die "tropischen Nächte" in diesem Sommer machen es uns leicht, uns in die Zeit vor 300 Millionen Jahren zurückzuversetzen, als Osnabrück noch nahe am Äquator lag. Wir reisen zurück ins Karbon, dem Erdzeitalter der großen Wälder. Dichte Regen- und Sumpfwälder mit völlig anderen Tieren und Pflanzen als heute bedeckten weite Teile der Kontinente. Sie bildeten die Grundlage für die Entstehung von Kohle, die auch in der Osnabrücker Region im 19. Jahrhundert am Piesberg gefördert wurde. Mit der Kohle kamen auch viele Fossilien und damit faszinierende Belege längst vergangener Zeiten ans Tageslicht. Mit den teilweise weltweit einmaligen Fossilienfunden konnte so in der neuen Dauerausstellung die Wald- und Sumpflandschaft mit den typischen Pflanzen und Tieren so authentisch wie möglich gestaltet und nachgebildet werden.
Allerdings mit dem Vorteil, dass es angenehm kühl und trocken ist, denn das Museum von heute ist klimatisiert. Einen Ausblick auf das heutige Klima und die Klimafolgen schließt sich in der Ausstellung an dieses Diaorama an. Besucherinnen und Besucher können sich aktiv mit den Fragen auseinandersetzen, was nach der Kohle kommt, wie der Wechsel vom Zeitalter des Karbons hin zur Decarbonisierung gelingen kann und welche Bausteine für eine zukunftsfähige Energiewende nötig sind.
Telefonführung mit Andrea Hein.
Die Buchung erfolgt direkt über die Webseite.
"Bei Anruf Kultur" wird durch die Aktion Mensch, die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien und den Fonds „Kultur für alle!“ gefördert, wofür wir uns herzlich bedanken.
Cora Kelma
Buchungsmanagement "Bei Anruf Kultur"
