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Wie viel Geschichte passt in ein kleines Objekt, das man bequem zwischen Daumen und Zeigefinger halten kann? Eine 100-Saar-Franken-Münze aus dem Jahr 1955 führt mitten hinein in eine der spannendsten Phasen der saarländischen Nachkriegsgeschichte. Damals existierte das Saarland unter französischer Vorherrschaft als vermeintlich unabhängiger Staat – mit eigenen Institutionen, eigenen Symbolen und eigener Währung. Doch wie unabhängig war dieser Staat tatsächlich? Was verrät die Gestaltung der Münze über das Bild, das das Saarland von sich selbst entwerfen wollte? Und wie verhielt sich diese Symbolik zur politischen Realität im Verhältnis zwischen Saarland und Frankreich? In dieser Führung wird ein kleines Stück Geld zum Ausgangspunkt für große Fragen nach Selbstständigkeit, Abhängigkeit und saarländischer Identität.
Telefonführung mit Florian Deller.
Die Buchung erfolgt direkt über die Webseite.
Cora Kelma
Buchungsmanagement "Bei Anruf Kultur"
