Foto: © AdobeStock
Der Fruchtschuppen C im Hamburger Freihafen diente als Sammelort für die nationalsozialistischen Deportationen der Sinti*ze und Rom*nja und war ein zentraler Tatort des Völkermords. Am Ort des damaligen Sammellagers im heutigen südlichen Überseequartier erinnert das denk.mal Fruchtschuppen C an die Verbrechen. Der Hannoversche Bahnhof fungierte im Nationalsozialismus als zentraler Ausgangspunkt für die Deportationen von über 8000 Jüdinnen und Juden sowie Sinti*ze und Rom*nja aus Hamburg und Norddeutschland in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager. Heute befindet sich auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände der Lohsepark mit dem Gedenkort denk.mal Hannoverscher Bahnhof.
Anlässlich der Deportation von 357 Sinti*ze und Rom*nja aus Hamburg und Norddeutschland nach Auschwitz-Birkenau am 11. März 1943 stellt der Audiobesuch die Gedenkorte in der HafenCity vor: An wen wird erinnert? Was ist den Menschen passiert, die von hier deportiert wurden? Wer war an den Deportationen beteiligt und profitierte davon? Was passierte nach 1945 mit den Orten? Wie sind die Gedenkorte gestaltet?
Telefonführung mit Henning Flinner.
Die Buchung erfolgt direkt über die Webseite.
"Bei Anruf Kultur" wird durch die Aktion Mensch, die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien und den Fonds „Kultur für alle!“ gefördert, wofür wir uns herzlich bedanken.
Cora Kelma
Buchungsmanagement "Bei Anruf Kultur"
