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Tanzsolo über Familiengeschichte und Widerstand

Hamburg – Mit dem Tanzsolo „Zurück zu Ali“ bringt die Hamburger Choreografin Jenny Beyer eine persönliche Familiengeschichte auf die Bühne. Ausgangspunkt ist die Biografie ihres Großvaters Walter „Ali“ Beyer, der im Hamburger Arbeitermilieu politisiert wurde, während der NS-Zeit im Widerstand aktiv war und Haft sowie Arbeitslager überlebte.

In der etwa einstündigen Produktion verbindet Beyer historische Dokumente, Interviews und Erinnerungen mit choreografischer Recherche. Dabei fragt sie, wie politische Entscheidungen und Familiengeschichte im Körper der Enkelin weiterwirken – und welche Bedeutung Erinnerung heute hat.

Die Premiere findet am 25. März 2026 um 20 Uhr auf Kampnagel in Hamburg statt. Weitere Vorstellungen folgen vom 26. bis 28. März jeweils um 20 Uhr, am 26. März mit Nachgespräch. Am 23. April wird ein Ausschnitt im Rahmen der Gedenkveranstaltung „Ein Abend für Esther“ im Uebel & Gefährlich gezeigt. Weitere Gastspiele sind für November 2026 geplant.

Begleitend gibt es Offene Studios am 6. und 20. März (18–20 Uhr) auf Kampnagel. Der Eintritt ist frei, Anmeldung unter hello@jennybeyer.de. Für blindes und sehbehindertes Publikum werden Audiodeskription und eine Tastführung angeboten.

Ansprechpartner

Melanie Wölwer

Pressesprecherin

(040) 209 404 29
(0151) 297 000 13
m.woelwer@bsvh.org

Porträtbild von Melanie Wölwer

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