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Studie zeigt: Die meisten Webseiten sind nicht barrierefrei

Ob Behördengang, Online-Einkauf oder Reisebuchung: Viele digitale Angebote sind für Menschen mit Behinderung noch immer nicht uneingeschränkt nutzbar. Und das, obwohl gesetzliche Vorgaben zur Barrierefreiheit bestehen.

Eine aktuelle Recherche des Bayerischen Rundfunks (BR) zeigt das Ausmaß des Problems: Fast 80 Prozent der untersuchten Webseiten öffentlicher Einrichtungen und privater Anbieter verstoßen gegen mindestens eine gesetzlich vorgeschriebene Anforderung an die Barrierefreiheit. Bei den Webseiten bayerischer Städte und Gemeinden liegt der Anteil sogar bei 86 Prozent.

Für blinde und sehbehinderte Menschen können beispielsweise unbeschriftete Links, schlecht strukturierte Inhalte oder eine mangelhafte Bedienbarkeit mit der Tastatur dazu führen, dass sie digitale Angebote nicht selbstständig nutzen können.

Die Ergebnisse machen deutlich: Zwischen gesetzlichen Vorgaben und ihrer Umsetzung klafft weiterhin eine große Lücke. Digitale Barrierefreiheit darf kein freiwilliges Zusatzangebot sein. Sie ist Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe und muss konsequent umgesetzt werden.

Den vollständigen Beitrag finden Sie auf tagesschau.de

In dem Zusammenhang machen wir Sie auch noch mal auf die Möglichkeit aufmerksam, digitale Barrieren zu melden. Mehr Informationen dazu unter www.dbsv.org/digitale-barrieren-melden.html

Ansprechpartner

Melanie Wölwer

Pressesprecherin

(040) 209 404 29
(0151) 297 000 13
m.woelwer@bsvh.org

Porträtbild von Melanie Wölwer

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