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Mund-Nasen-Schutz: Senatskoordinatorin informiert Arbeitgebende über Ausnahmeregelungen für Menschen mit Behinderung

Die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, Ingrid Körner, hat ein Informationsblatt für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber veröffentlicht, indem bestimmte Ausnahmeregelungen bezogen auf die Corona-Situation beschrieben werden, die sie an ihre Beschäftigten weitergeben sollen.  Demnach gebe es bei der Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung insbesondere dann eine Ausnahme, wenn Menschen aufgrund von Vorerkrankungen wie Asthma den erhöhten Atemwiderstand, der Mund-Nasen-Bedeckung nicht ertragen können. Gehörlose und schwerhörige Menschen sind bei der Kommunikation zwingend darauf angewiesen, von den Lippen ihres Gegenübers ablesen zu können. Es entfällt zwar nicht die Maskenpflicht, aber unter Einhaltung der Abstandsregelung (mindestens 1,5 Meter) kann die Mund-Nasen-Bedeckung für ein Gespräch abgenommen werden, so die Senatskoordinatorin im Informationsblatt. Auf diese Weise seien wichtige Arztbesuche aber auch Einkäufe ohne zusätzliche Barrieren möglich.

Menschen, die behinderungsbedingt keinen Abstand halten können, seien von der Abstandsregelung ausgenommen.
Die Senatskoordinatorin appelliert an die Arbeitgeber ihre Beschäftigen über diese Ausnahmeregelungen in Kenntnis zu setzen, um die Inklusion aller Bürgerinnen und Bürger sicherzustellen.

Quelle: Infoblatt für Berufsgruppen mit Kunden- und Patientenkontakt

Ansprechpartner

Melanie Wölwer

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

(040) 209 404 29
m.woelwer@bsvh.org

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