Hamburg bündelt Teilhabeleistungen in neuem Zentrum
Die Sozialbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg hat zum 1. Januar 2026 das neue Zentrum für Teilhabe gegründet. Ziel ist es, Beratungs- und Leistungsangebote für Menschen mit Behinderungen künftig zentral zu organisieren und den Zugang zu Unterstützungsleistungen deutlich zu vereinfachen. Die kommissarische Leitung übernimmt Doreen Eichhorn.
In dem neuen Zentrum werden mehrere bislang getrennte Bereiche organisatorisch zusammengeführt. Dazu gehören das Fachamt Eingliederungshilfe des Bezirksamts Wandsbek, das Versorgungsamt, das Integrationsamt sowie die Eingliederungshilfe Sucht. Durch die Bündelung soll die Beratung und Leistungsgewährung „aus einer Hand“ erfolgen und sowohl organisatorische als auch strukturelle Barrieren abgebaut werden. Gleichzeitig sollen interne Strukturen gestärkt und neue Entwicklungsperspektiven für die Mitarbeitenden geschaffen werden.
Für Bürgerinnen und Bürger ergeben sich zunächst keine unmittelbaren Änderungen. Die bisherigen Standorte bleiben bestehen, und auch die bekannten Ansprechpersonen sind weiterhin erreichbar. Lediglich die E-Mail-Adressen der Mitarbeitenden des bisherigen Fachamts Eingliederungshilfe im Bezirksamt Wandsbek werden zum Jahreswechsel auf die Domain der Sozialbehörde umgestellt; Nachrichten an die alten Adressen werden automatisch weitergeleitet.
Im Laufe des Jahres 2026 plant die Sozialbehörde zusätzlich die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für alle Teilhabeleistungen. Dieses Servicecenter soll Menschen mit Behinderungen künftig eine bessere Orientierung bieten und den Zugang zu den Angeboten des Zentrums für Teilhabe weiter erleichtern. Der genaue Zeitpunkt der Eröffnung soll noch bekanntgegeben werden.
Ansprechpartner
Melanie Wölwer
Pressesprecherin

