Deutscher Hörfilmpreis zum 24. Mal verliehen
Berlin. Der Deutsche Hörfilmpreis ist am Dienstagabend in Berlin zum 24. Mal vergeben worden. Mit der Auszeichnung würdigt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) herausragende Audiodeskriptionen, die Filme und Serien für blinde und sehbehinderte Menschen zugänglich machen.
Die Preise, die sogenannte „ADele“, gingen in diesem Jahr an mehrere Produktionen aus Kino, Fernsehen und Streaming. In der Kategorie Spielfilm Kino wurde das Bob-Dylan-Biopic „Like a Complete Unknown“ ausgezeichnet. Als bester Spielfilm für TV, Mediatheken und Streaming setzte sich das Drama „Nostalgia“ durch. Die Serie „Oktoberfest 1905“ (Staffel 2) erhielt den Preis in der Kategorie Serie.
Im Bereich Kinder- und Jugendfilm wurde der Animationsfilm „Elio“ prämiert, während die Naturdokumentation „Magisches Frankreich – Von der Provence zu den Pyrenäen“ in der Kategorie Dokumentation überzeugte. Als Filmerbe wurde der Klassiker „Die Verliebten“ ausgezeichnet.
Der Publikumspreis ging an die Produktion „Pumuckl und das große Missverständnis“.
Insgesamt waren 20 Produktionen in sechs Kategorien nominiert. Die feierliche Gala fand im Colosseum Filmtheater statt und wurde von Nadine Heidenreich moderiert. Zahlreiche prominente Gäste aus Film, Fernsehen, Politik und Gesellschaft nahmen an der Verleihung teil.
Der Deutsche Hörfilmpreis gilt als wichtigste Auszeichnung für Audiodeskription im deutschsprachigen Raum und macht die Bedeutung barrierefreier Medienangebote sichtbar.
Weitere Infos und die Aufzeichnung der Gala unter Deutscher Hörfilmpreis 2026
Ansprechpartner
Melanie Wölwer
Pressesprecherin

