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8. Mai: Informationen zur Corona-Krise

Liebe Mitglieder, liebe Ratsuchende,

in unserem heutigen Newsletter freuen wir uns über eine vorsichtige Öffnung des Louis-Braille-Centers, informieren über Schulungen beim IRIS e.V. und fordern Sie zum Quizzen heraus.

LBC-Öffnung mit Vorsicht

Ab Montag, den 11. Mai öffnet der BSVH schrittweise das LBC für Mitglieder. Wir freuen uns sehr darüber! Erst einmal sind jedoch nur Beratungen nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Der BSVH hat dazu ein umfangreiches Hygiene- und Schutzkonzept entwickelt. Am Montag informieren wir Sie ausführlich über die für Sie wichtigen Punkte. Die drei wichtigsten Regelungen schon einmal vorab:

  • Eine Beratung und der Verkauf von Hilfsmitteln können ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung erfolgen. Nur so können die notwendigen Schutzmaßnahmen gewährleistet werden.
  • Der offene Dienstag – also eine Beratung ohne Termin an den Dienstagen – findet vorerst nicht statt.
  • Bitte informieren Sie sich bei der Terminvereinbarung darüber, welche Schutzmaßnahmen beim Besuch des LBC eingehalten werden müssen (z.B. das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, Abstandsregeln etc.).

    Ab dem 25. Mai sollen voraussichtlich auch erste kleine Gruppentreffen möglich sein. Auch hierfür wird derzeit ein Konzept entwickelt.

LPF und Mobilitätstraining in Zeiten von Corona

Viele blinde und sehbehinderte Menschen fragen sich gerade, ob unter den corona-bedingten Bestimmungen eine Schulung in Lebenspraktischen Fähigkeiten (LPF) oder Mobilität überhaupt möglich ist. Zumal es sicher den ein oder anderen gibt, der wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie üben möchte, sicher durch den Alltag zu kommen, ohne gegen eine der Schutzmaßnahmen zu verstoßen und gerade auch deshalb Unterricht benötigt. Wir haben mit der Direktorin des IRIS e.V. (Institut für Rehabilitation und Integration Sehgeschädigter), Karen Finke, über die Situation gesprochen:

„Wichtig für alle: Ja, Schulungen sind möglich. Wir passen tagesaktuell die Hygiene- und Schutzmaßnahmen an, die wir für den direkten Kundenverkehr im Institut und gesondert dazu auch für den Unterricht entwickelt haben. Wichtig ist uns, das beide Seiten geschützt werden. Ein Unterricht unter der Maske durchgehend mit Mindestabstand ist anstrengend und für Personen mit einer leichten Einschränkung des Hörens, kaum möglich.  So probieren wir, mit denjenigen, die dies wünschen, nun neue Wege aus. Ein Beispiel: Einsatz von Smartphone und Knochenleitungsköpfhörer. Durch die Verwendung dieser Technik können beide, die betroffene Person und die Lehrkraft, ganz komfortabel leise sprechen und auf einem sehr großen Abstand bleiben. In Situationen, die eine Unterschreitung des Mindestabstandes erfordern (z.B. Sicherheit / Eingreifen der Lehrkraft) oder sinnvoll machen (Vormachen von bestimmten Techniken) – wird vorab besprochen, welche Alternativen es gibt. Letztendlich entscheidet die Person, die am Unterricht teilnimmt selbst, wie wir den Unterricht gestalten.

Im Moment ist es unerlässlich, dass wir mit jedem, der eine Schulung anfragt, ein zusätzliches individuelles Vorgespräch führen. Hierbei besprechen wir auch den Gesundheitszustand und die Umstände des Anfragenden. Richtige Wartelisten gibt es zur Zeit nicht, weil sich viele Betroffene dazu entscheiden, unter den gegebenen Umständen erst einmal zuhause zu bleiben und kein Training zu absolvieren. Interessierte können uns also gerne direkt ansprechen. Bitte auch diejenigen, die grundsätzlich überlegen, ob für sie ein Unterricht in O&M oder LPF gut wäre. Denn wer die Bewilligung hat, sitzt dann später auf einem guten Wartelistenplatz. “

Das IRIS ist (wie gehabt von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr) unter Tel. (040) 229 30 26 für Sie erreichbar.

Ab sofort an jedem Freitag: Das Newsletter-Quiz

Wie Sie alle wissen, feiern wir 2020 den 111. Geburtstag unseres Vereins, auch wenn wir das mit dem Feiern leider erst einmal verschieben müssen. Aber es gibt 2020 noch mehr Jubiläen und rund Geburtstage:

  • Musikliebhaber feiern den 250. Geburtstag eines berühmten Musikers. Wie ist sein Name?
  • Der Hamburger Hafengeburtstag wird dieses Jahr digital gefeiert. Aber der wievielte ist es?
  • Wie alt ist der Tatort?

Am Montag erfahren Sie unsere Auflösung in diesem Newsletter. Schicken Sie uns die richtigen Antworten bitte an redaktion@bsvh.org. Wir freuen uns jetzt schon auf Ihre Einsendungen und wünschen Ihnen ein schönes Wochenende!

Wir sind für Sie da – digital und analog

Uns ist es sehr wichtig, möglichst viele blinde und sehbehinderte Menschen in diesen Zeiten mit den nötigen Informationen zu versorgen. Bitte weisen Sie auch Nichtmitglieder darauf hin.

Sie erhalten unseren Krisen-Newsletter über unterschiedliche Wege:

Newsletter: Schreiben Sie eine Mail an n.antlitz@bsvh.org oder melden sich auf unserer Website an.

RSS-Feed: Geben Sie die Adresse https://www.bsvh.org/share/bsvh-news.xml in den RSS-Reader ein.

Infotelefon: Rufen Sie an unter Tel. (040) 209 404 66, dann wird Ihnen der Newsletter vorgelesen.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen Ihnen weiterhin unter Tel. (040) 209 40 40 und E-Mail: info@bsvh.org zur Verfügung.

Passen Sie gut auf sich auf!

Ihr BSVH-Team

Ansprechpartner

Melanie Wölwer

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

(040) 209 404 29
m.woelwer@bsvh.org

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