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13. April: Informationen zur Corona-Krise

Liebe Mitglieder, liebe Ratsuchende,

heute machen wir Sie auf coronataugliche Kulturangebote in Hamburg aufmerksam, senden Ihnen neue Übungen fürs Gehirnjogging und klären darüber auf, wie sicher selbstgenähte Masken sind.

Hamburgs Stadtportal hamburg.de mit breitem Angebot für Kulturbegeisterte

Die Hamburger Kulturinstitutionen sind geschlossen aber die kreative Schaffenskraft der Einrichtungen sowie der Künstlerinnen und Künstler geht weiter. Die digitalen Angebote reichen von Livestreams über Online-Führungen, Podcasts, Magazine, Lesungen bis hin zu interaktiven Formaten. Unter dem Motto „Hamburger Kultur für zu Hause“ gibt die Website www.hamburg.de/kultur-digital auf dem reichweitenstarken Stadtportal den Einrichtungen und Künstlerinnen und Künstlern eine digitale Bühne, auf der sie während der Corona bedingten Schließungen spielen und präsent sein können. Die Website wird laufend aktualisiert.

Auf der Website können die Hamburger Kultureinrichtungen und Kreativen ihr umfangreiches Angebot präsentieren. So werden Produktionen nun virtuell gezeigt und teilweise wird das Publikum selbst zum kreativen Schaffen animiert. Das Angebot soll auch Menschen die Möglichkeit geben, Kulturangebote zu nutzen, für die sie sich sonst möglichweise nicht entschieden hätten und ihnen so bereits jetzt Lust auf ein analoges Kulturerlebnis machen, sobald dies wieder möglich sein wird.

Neue Gedächtnisübungen zum Wochenstart

Haben Sie schon mit dem Gehirnjogging begonnen? In der letzten Woche hat unsere Seniorenberaterin Franziska Diesmann Ihnen ein paar Übungen zusammengestellt, die Sie allein, oder zu zweit am Telefon spielen können. Nun haben wir noch ein paar neue Übungen für Sie:

Bilden Sie einen Satz, in dem jedes Wort mit dem gleichen Buchstaben beginnt, z.B.: Alles ärgert Anton am Advent.

Sie können das ganze ABC durchgehen und mit jedem Buchstaben des ABCs nach diesem Schema verfahren.

Aus den Buchstaben eines Worts können Sie einen Satz bilden, in der Reihenfolge der Buchstaben, wie sie im Wort vorkommen. Z.B. aus dem Wort „alles“: Albert lacht lieber etwas stiller.

Bilden Sie Wortketten: Der letzte Teil eines Wortes ist der Beginn für ein neues Wort, was sich dann wieder aus zwei Hauptworten zusammensetzt: z.B. Berufsverkehr-Verkehrsschild-Schilderwald-Waldspielplatz…. etc.

Selbstgenähte Masken – Wie sicher sind sie?

Immer mehr Menschen nähen selbst Masken aus handelsüblichen, meist Baumwollstoffen. Im Internet gibt es zahlreiche Anleitungen dazu. Diese Masken dämmen das Risiko einer Übertragung etwas ein, vollständig schützen können sie nicht. Hier ein Hinweis zu den sogenannten „Community-Masken“ des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte:

„Community-Masken“ sind im weitesten Sinne Masken, die aus handelsüblichen Stoffen genäht und im Alltag getragen werden. Entsprechende einfache Mund-Nasen-Masken genügen in der Regel nicht den für Medizinischen Mund-Nasen-Schutz […]

Träger der beschriebenen „Community-Masken“ können sich nicht darauf verlassen, dass diese sie oder andere vor einer Übertragung von SARS-CoV-2 schützen, da für diese Masken keine entsprechende Schutzwirkung nachgewiesen wurde.

Den besten Schutz vor einer potentiellen Virusübertragung bietet nach wie vor das konsequente Distanzieren von anderen, potentiell virustragenden Personen. Dennoch kann die physische Barriere, die das richtige Tragen einer Community-Maske darstellt, eine gewisse Schutzfunktion vor größeren Tröpfchen und Mund-/Nasen-Schleimhautkontakt mit kontaminierten Händen bieten.

Personen, die eine entsprechende Maske tragen möchten, sollten daher unbedingt folgende Regeln berücksichtigen:

  • Die Masken sollten nur für den privaten Gebrauch genutzt werden.
  • Die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI, www.rki.de) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, www.infektionsschutz.de) sind weiterhin einzuhalten.
  • Auch mit Maske sollte der von der WHO empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
  • Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten vorher gründlich mit Seife gewaschen werden.
  • Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
  • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
  • Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
  • Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden.
  • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).
  • Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Beachten Sie eventuelle Herstellerangaben zur maximalen Zyklusanzahl, nach der die Festigkeit und Funktionalität noch gegeben ist.
  • Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise beachtet werden.

Wir sind für Sie da – digital und analog

Auch an Ostermontag können Sie sich auf unseren Corona-Newsletter verlassen.

Uns ist es sehr wichtig, möglichst viele blinde und sehbehinderte Menschen in diesen Zeiten mit wichtigen Infos zu versorgen. Bitte weisen Sie auch Nichtmitglieder darauf hin.

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Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Ostermontag!

Passen Sie gut auf sich auf!

Ihr BSVH-Team

Ansprechpartner

Melanie Wölwer

Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

(040) 209 404 29
m.woelwer@bsvh.org

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