Foto: © BSVH/Schwering
Vertrauen Sie auf die langjährige Erfahrung unserer Sozialpädagoginnen: Sie hören Ihnen mit Verständnis für Ihre aktuelle Situation zu, zeigen Lösungswege auf und beraten Sie umfassend zu Alltagssorgen, persönlichen Fragen und rechtlichen Themen.
Eine Sehbehinderung oder Erblindung kann viele Fragen aufwerfen: Welche Unterstützung steht mir zu? Welche Hilfsmittel kommen infrage? Wie kann ich meinen Alltag weiterhin selbstständig gestalten?
Unsere Sozialberaterinnen unterstützen blinde und sehbehinderte Menschen sowie ihre Angehörigen bei persönlichen, sozialen und sozialrechtlichen Fragen rund um den Sehverlust. Gemeinsam klären wir Ihre Situation und zeigen mögliche nächste Schritte auf.
Dabei unterstützen wir Sie. Wir beraten und informieren unter anderem zu:
- Nachteilsausgleichen nach dem Schwerbehindertenrecht
- Einstufung in die Pflegeversicherung
- beruflichen Rehabilitationsmöglichkeiten
- Beantragung von Hilfsmitteln
- Formulierung von Widersprüchen
- Möglichkeiten zur Sicherung der täglichen Versorgung, zum Beispiel durch mobile soziale Dienste
- Mobilitäts- und LPF-Training
- geeigneten Wohnmöglichkeiten in Hamburg
Ein ausführliches persönliches Gespräch findet nach Terminvereinbarung im Louis-Braille-Center statt. Wenn Sie aufgrund Ihrer Situation nicht zu uns kommen können, sind nach Absprache auch Hausbesuche möglich.
Hier sind andere Ansprechpartner für Sie da
Unsere Beratung konzentriert sich auf Fragen, die mit Blindheit oder Sehbehinderung und den damit verbundenen sozialrechtlichen Ansprüchen zusammenhängen. Für einige Anliegen sind andere Stellen zuständig:
Arztsuche
Wir vermitteln keine Ärztinnen oder Ärzte, können Ihnen aber wohnortnahe Adressen nennen.
Wohnungssuche
Wir können keine Wohnung für Sie suchen oder vermitteln. Informationen zu Sozialwohnungen, Dringlichkeitsbescheinigungen und Wohnberechtigungsscheinen (WBS) erhalten Sie bei der Stadt Hamburg. Bei drohendem Wohnungsverlust oder Wohnungslosigkeit helfen die Fachstellen für Wohnungsnotfälle.
Mietangelegenheiten
Hierzu beraten wir nicht. Wenden Sie sich bitte an einen Mieterverein oder an die Öffentliche Rechtsauskunft- und Vergleichsstelle Hamburg (ÖRA).
Steuererklärungen
Wir erstellen keine Steuererklärungen. Hier helfen Lohnsteuerhilfevereine oder Steuerberaterinnen und Steuerberater weiter.
Verträge und andere nicht sozialrechtliche Anträge
Wir unterstützen nicht bei Anträgen oder Verträgen, die keinen sozialrechtlichen Zusammenhang mit der Seheinschränkung haben, zum Beispiel bei Strom-, Fernseh-, Telefon- oder Versicherungsverträgen. Bitte wenden Sie sich an den jeweiligen Anbieter.
Fehlende Meldeanschrift oder Ausweispapiere
Ohne Meldeanschrift und/oder Ausweispapiere und damit ohne die Möglichkeit eines Postverkehrs können wir keine Anträge auf Unterstützungsleistungen aufgrund einer Seheinschränkung oder auf einen Schwerbehindertenausweis stellen. Für die Beantragung von Bürgergeld kann gegebenenfalls das Jobcenter team.arbeit.hamburg zuständig sein.
Migrationsberatung
Bei Menschen mit Migrationsgeschichte beraten wir zu sozialrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Seheinschränkung. Bei anderen migrationsspezifischen Anliegen wenden Sie sich bitte an die Migrationsberatung in Hamburg.
Rechtliche Betreuung
Wenn eine rechtliche Betreuung erforderlich ist, wenden Sie sich bitte an die Betreuungsstelle Hamburg.
Möchten Sie unseren Verein unterstützen, damit wir Menschen mit Seheinschränkung in Hamburg umfassend beraten können?
Dann freuen wir uns über Ihre Spende. So können Sie spenden!
Ansprechpartner
Britta Block
Sozialberaterin
Annette Schacht
Sozialberaterin
