Foto: © BSVH/Schwering
Ein Sehverlust oder die Diagnose einer fortschreitenden Augenerkrankung können das Leben grundlegend verändern. Ängste und Unsicherheit können entstehen, der Alltag muss neu organisiert und vieles neu gelernt werden. Auch Beziehungen zu Partnerinnen und Partnern, Angehörigen oder Freunden können sich verändern.
In dieser Situation bleibt neben den vielen praktischen Fragen häufig wenig Raum für die eigenen Sorgen und Gefühle. Die psychologische Beratung des BSVH bietet diesen Raum und unterstützt dabei, einen persönlichen Umgang mit der veränderten Lebenssituation zu finden.
Für wen ist die Beratung da?
Die psychologische Beratung richtet sich an Menschen mit Sehverlust oder einer fortschreitenden Augenerkrankung ebenso wie an Angehörige. Auch ehrenamtlich Mitarbeitende des BSVH können sich mit Fragen oder belastenden Situationen aus ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit an die psychologische Beratung wenden und Beratung beziehungsweise Supervision in Anspruch nehmen.
Was bietet die psychologische Beratung?
- Beratung von Betroffenen zu Belastungen, Ängsten und Veränderungen im Zusammenhang mit Sehverlust.
- Beratung von Angehörigen zu eigenen Fragen, Sorgen und Belastungen sowie zu Veränderungen innerhalb von Beziehungen und Familien.
- Beratung und Supervision für ehrenamtlich Mitarbeitende im BSVH.
- Krisenbegleitung mit bis zu zehn Gesprächen. Die Gespräche sind telefonisch oder persönlich möglich; erfahrungsgemäß wird häufig die telefonische Beratung gewünscht.
- Unterstützung bei der Suche nach weiterführenden Angeboten, zum Beispiel nach einem Therapieplatz oder einem geeigneten stationären oder teilstationären Angebot.
- Vermittlung in andere passende Angebote des BSVH.
Je nach Situation sind Einzelgespräche ebenso möglich wie gemeinsame Gespräche von Betroffenen und Angehörigen. Ziel ist es, zu entlasten, Orientierung zu geben und nächste Schritte gemeinsam zu klären.
Hier sind andere Ansprechpartner für Sie da
Psychotherapie
Die psychologische Beratung des BSVH ist ein zeitlich begrenztes Beratungs- und Unterstützungsangebot. Sie ersetzt keine Psychotherapie und kein dauerhaftes Betreuungsangebot. Eine geeignete Psychotherapeutin oder einen geeigneten Psychotherapeuten in Ihrer Nähe finden Sie unter www.psych-info.de
Stationäre und teilstationäre Aufenthalte
Wir vermitteln keine Therapieplätze, unterstützen Sie aber gern bei der Suche nach einer geeigneten Einrichtung.
Mediation
Mediatorinnen und Mediatoren finden Sie über das Hamburger Institut für Mediation, die Hanseatische Rechtsanwaltskammer, die Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation und den Bundesverband Mediation.
Möchten Sie unserem Verein dabei helfen, dass wir Menschen in Hamburg bei der Verarbeitung eines Sehverlusts psychologisch unterstützen können?
Dann freuen wir uns über Ihre Spende. So können Sie spenden!
Ansprechpartner
Christiane Rupp
Psychologin
