Corona-Service

Hier erfahren Sie alles zu den Regelungen im LBC und Neuigkeiten zur Mund-Nasen-Bedeckung

Die Büste von Louis Braille im Treppenhaus des Louis-Braille-Centers, Geschäftsstelle des BSVH

Foto: © BSVH

Corona-Informationen rund um den Mund-Nasen-Schutz

Seit März informiert der BSVH regelmäßig zu Neuigkeiten rund um die Corona-Pandemie. Es kommen fortlaufend neue Erkenntnisse und Meldungen hinzu und ab und an muss man vielleicht auch mal sein Wissen zur Maskenpflicht, oder den Regelungen im Louis-Braille-Center auffrischen.

Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen

Aufgrund der steigenden Corona-Fallzahlen hat die Stadt Hamburg eine Maskenpflicht auf hoch frequentierten Straßen und Plätzen beschlossen. Seit dem 12. Oktober gilt auf den folgenden öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen für die anwesenden Personen eine Maskenpflicht. Bitte beachten Sie auch, dass sich die Verpflichtung zum Tragen einer Maske auf bestimmte Uhrzeiten beschränkt:

  • auf dem Steindamm im räumlichen Bereich von der Hausnummer 33 bis zum Steintorplatz, täglich von 12 Uhr bis 22 Uhr,
  • in der Stralsunder Straße, täglich von 12 Uhr bis 22 Uhr,
  • auf dem Steintorplatz einschließlich der angrenzenden öffentlichen Wege, Straßen und Plätze, abgegrenzt durch die Bahnüberführung der Straße Steintordamm, dem Gebäude des Museums für Kunst und Gewerbe, dem Gebäude des Zentralen Omnibusbahnhofs, dem Gebäude mit der Hausnummer Steindamm 2, dem Gebäude mit der Hausnummer Steindamm 1, den Gebäuden mit den Hausnummern Steintorplatz 3 und Kirchenallee 57 sowie dem Gebäude des Hauptbahnhofs, täglich von 12 Uhr bis 22 Uhr,
  • auf dem Ballindamm im räumlichen Bereich vor dem Gebäude mit der Hausnummer 40, abgegrenzt durch die Straßen Ballindamm und Bergstraße, täglich von 15 Uhr bis 18 Uhr,
  • in der Straße Große Freiheit im räumlichen Bereich von der Hausnummer 1 bis zur Hausnummer 47, freitags, sonnabends sowie an Feiertagen und tags zuvor, jeweils von 18 Uhr bis 4 Uhr am Folgetag,
  • in der Straße Hamburger Berg im räumlichen Bereich der Hausnummern 1 bis 39, freitags, sonnabends sowie an Feiertagen und tags zuvor, jeweils von 18 Uhr bis 4 Uhr am Folgetag,
  • in der Talstraße im räumlichen Bereich der Hausnummern 1 bis 36, freitags, sonnabends sowie an Feiertagen und tags zuvor, jeweils von 18 Uhr bis 4 Uhr am Folgetag,
  • auf dem Hans-Albers-Platz einschließlich der Friedrichstraße im räumlichen Bereich zwischen und einschließlich den Hausnummern 11 beziehungsweise 24 bis 21 beziehungsweise 28, freitags, sonnabends sowie an Feiertagen und tags zuvor, jeweils von 18 Uhr bis 4 Uhr am Folgetag,
  • auf der Straße Reeperbahn einschließlich der Plätze Nobistor und Spielbudenplatz, abgegrenzt durch den Millerntorplatz, die Straße Zirkusweg, die Holstenstraße und den Finkenpark sowie in der Straße Spielbudenplatz im räumlichen Bereich der Hausnummern 1 bis 31, freitags, sonnabends sowie an Feiertagen und tags zuvor, jeweils von 18 Uhr bis 4 Uhr am Folgetag,
  • auf der Straße Schulterblatt im räumlichen Bereich zwischen den Straßen Susannenstraße und Rosenhofstraße, freitags, sonnabends sowie an Feiertagen und tags zuvor, jeweils von 20 Uhr bis 24 Uhr,
  • auf dem Alma-Wartenberg-Platz einschließlich der Bahrenfelder Straße im räumlichen Bereich zwischen und einschließlich den Hausnummern 135 beziehungsweise 146 und den Hausnummern 183 beziehungsweise 188, der Kleinen Rainstraße im räumlichen Bereich bis zu und einschließlich den Hausnummern 3 beziehungsweise 6, der Nöltingstraße im räumlichen Bereich bis zu und einschließlich den Hausnummern 5 beziehungsweise 12, der Friedensallee im räumlichen Bereich bis zu und einschließlich den Hausnummern 7 beziehungsweise 14 sowie der Bergiusstraße im räumlichen Bereich bis zu der Hausnummer 7, freitags und sonnabends von 19 Uhr bis 3 Uhr am Folgetag,
  • in der Straße Hohenesch im räumlichen Bereich von und einschließlich den Hausnummern 1 beziehungsweise 6 bis zur Bahrenfelder Straße, freitags und sonnabends von 19 Uhr bis 3 Uhr am Folgetag,
    in der Straße Mühlenkamp im räumlichen Bereich zwischen der Körnerstraße und der Preystraße, täglich von 12 Uhr bis 1 Uhr am Folgetag,
  • auf den Sankt-Pauli-Landungsbrücken einschließlich der dort befindlichen Pontonanlage und den Brücken 1 bis 10, montags bis freitags jeweils von 6 Uhr bis 18 Uhr sowie sonnabends und sonntags jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr

Bitte beachten Sie: Die Polizei kann im Einzelfall auf öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen eine räumlich begrenzte Maskenpflicht anordnen, wenn dies aus Infektionsschutzgründen erforderlich ist. Dies ist insbesondere der Fall, wenn das Abstandsgebot durch einen erheblichen Teil der anwesenden Personen nicht eingehalten wird oder aufgrund der räumlichen Verhältnisse oder der Anzahl der anwesenden Personen nicht eingehalten werden kann.
Quelle: hamburg.de

Fortlaufend gibt es neue Erkenntnisse und Experten, die sich zu Wort melden. Erst kürzlich stellten amerikanische Forscher die Vermutung auf, das Tragen der Mund-Nasen-Masken stehe im Zusammenhang mit dem Anstieg von milderen Krankheitsverläufen.

Annahme: Tragen der Masken begünstigt mildere Krankheitsverläufe

Die Infektiologin Monica Gandhi und der Epidemiologe Georg W. Rutherford forschen beide an der University of California in San Francisco und sind der Ansicht, das vermehrte Tragen der Masken könnte der Grund sein für eine Zunahme von milden Krankheitsverläufen und dies wiederum könne auf längere Sicht zu einer Herdenimmunität der Bevölkerung beitragen. Studien, die diese Hypothese belegen, fehlen bisher allerdings noch. Mehr dazu im Artikel der Frankfurter Rundschau unter: www.fr.de/ratgeber/corona-maske

Visiere kein vergleichbarerer Ersatz für Mund-Nasen-Schutz

Auch SWR Wissen berichtet von neuen Erkenntnissen bezüglich Masken, bei ihnen steht das Plastikvisier im Vordergrund. Wem das Atmen durch eine Mund-Nasen-Bedeckung schwerfällt, greift häufig zum Plastikvisier. In Baden-Württemberg gelten diese offiziell nicht als Maskenersatz und in Rheinland-Pfalz wurden sie nach langer Diskussion nur in der Gastronomie und im Verkauf erlaubt. Laut Aussage des Hamburger Gesundheitsamts gegenüber der MOPO gelten die Visiere in Hamburg als Alternative zur Maske. Nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts sind die Plastikschilde keine gleichwertige Alternative zur Maske, so SWR Wissen. Dabei haben die Visiere auf den ersten Blick deutliche Vorteile gegenüber den Stoffmasken: freier atmen, deutlicher sprechen und auch die Mimik bleibt erkennbar, was gerade für gehörlose Menschen nützlich ist.

Der Schutz durch die Plastikvisiere hat allerdings auch erhebliche Nachteile. Die Schilde lassen viel mehr Raum zum Gesicht und sind nach unten hin komplett offen. Die Tröpfchen fallen so einfach nach unten heraus. Besonders gut können sich so die ganz kleinen Tröpfchen – sogenannte Aerosole – verbreiten. Sie können aufgrund ihres geringen Gewichts viele Minuten in der Luft schweben. Experten gehen davon aus, dass Aerosole eine erhebliche Rolle spielen in der Infektionskette. Die Aerosole können aus dem Visier nicht nur leichter raus-, sondern auch reinschweben. Ein gut anliegender Mundschutz kann dagegen laut dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte sowohl die Geschwindigkeit des eigenen Atemstroms und der Tröpfchen bremsen, als auch das Vorbeiströmen an den Seiten verhindern. Für alle Menschen, die aus verschiedensten Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können, sind die Plastikvisiere allerdings eine Alternative.

Befreiung von der Maskenpflicht

Das Robert-Koch-Institut erklärt, dass es "Personen gibt, die aus medizinischen oder anderen triftigen Gründen" keine Maske tragen können. Zusätzlich müssen Kinder je nach Bundesland erst ab einem bestimmten Alter eine Maske tragen. In Hamburg sind Kinder unter sieben Jahren von der Maskenpflicht befreit.

In vielen Infektionsschutzordnungen heißt es beispielsweise, die Maskenpflicht gelte nicht für Menschen, die wegen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Maske tragen können. Auch Menschen mit einer Behinderung, wie Blindheit oder Gehörlosigkeit können befreit sein. Ausgenommen von der Pflicht sind außerdem Menschen, die andere "Vorrichtungen" wie beispielsweise ein Visier tragen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Das Sie von der Maskenpflicht ausgeschlossen sind, müssen Sie in der Regel durch ein ärztliches Attest nachweisen. Das Attest sollten Sie im besten Fall immer bei sich tragen, so dass Probleme bei einer Kontrolle vermieden werden können. Solch ein Attest wird Ihnen von ihren behandelnden Ärzten ausgestellt. Um Besuche in Arztpraxen zu vermeiden, können viele Ärzte das Attest auch nach telefonischer oder schriftlicher Bitte ausstellen – besonders dann, wenn Sie bei dem entsprechenden Arzt schon länger wegen der betreffenden Erkrankung in Behandlung sind. Letztlich entscheidet der Arzt im Einzelfall, ob und wie er ein Attest ausstellt.

Die wichtigsten Punkte zum Mund-Nasen-Schutz

Die wichtigsten Informationen zum Mund-Nasen-Schutz noch einmal zusammengefasst:

  • Maskenpflicht in Hamburg: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Einzelhandel, auf Wochenmärkten und im öffentlichen Nahverkehr ist für Hamburgerinnen und Hamburger verpflichtend. Wo im öffentlichen Raum genug Platz sei, um ausreichend Abstand zu halten, muss keine Mund-Nasen-Abdeckung getragen werden.
    Wer an den genannten Orten ohne Mund-Nase-Bedeckung erwischt wird, muss in Hamburg mit einem Bußgeld in Höhe von 80 Euro rechnen. Dies gilt sowohl für Masken-Totalverweigerer als auch für Menschen, die den Schutz nicht ordnungsgemäß angelegt haben (NDR, 10.9.2020)
  • Masken im Überblick: Die sicherste Maske ist die FFP-Maske, sie wird Menschen empfohlen, die im medizinischen Bereich arbeiten. Die OP-Maske, auch Mund-Nasen-Schutz genannt fängt Tröpfchen ab, ist allerdings nur als Einwegsmaske gedacht und sollte maximal 8 Stunden getragen werden. Baumwollmasken können öfter verwendet werden, sind waschbar, fangen Tröpfchen ab und eignen sich somit auch als Schutz.
  • Die Maske korrekt tragen: Der nach oben gehörende Rand (der auf der Nase liegt) ist meist etwas Dicker, oder durch einen Draht verstärkt. Bei Wiederverwendung der Maske ohne zwischenzeitliche Reinigung oder Desinfektion, achten Sie bitte darauf, immer die gleiche Seite auf die Haut zu legen. Wenn Sie eine Brille tragen, setzen Sie diese auf die Maske, damit die Brille nicht beschlägt.

Corona-Pandemie: Diese Regelung sind im LBC zu beachten

Wir freuen uns sehr, dass wir das Louis-Braille-Center schrittweise und unter Berücksichtigung der notwendigen Vorsichtsmaßnahmen wieder für Sie öffnen können. Dazu hat der BSVH ein Hygiene- und Schutzkonzept erstellt. Dies sind die wichtigsten Punkte, die Sie beachten müssen:

  • Teilhabeberatung, Hilfsmittelberatung und Hilfsmittelverkauf erfolgen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung.
  • Auch für die Gruppenangebote ist ab sofort ein Anmeldeverfahren erforderlich.
  • Der offene Dienstag – also Beratung oder Verkauf ohne Termin an den Dienstagen – findet vorerst nicht statt.
  • Bitte betreten Sie das Louis-Braille-Center nur nach vorheriger Terminvereinbarung oder Anmeldung zu einem Gruppenangebot.

Verhaltensregeln beim Betreten des LBC

  • Personen mit akuten Atemwegssymptomen oder Fieber ist ein Besuch im LBC nicht gestattet. Sollten ein Ratsuchender oder der Teilnehmende einer Gruppe trotz Symptomen erscheinen, sind die Mitarbeitenden oder die Gruppenleitung dazu verpflichtet, die Person zum Verlassen des Hauses aufzufordern. „Ratsuchenden und Mitgliedern mit akuten Atemwegssymptomen oder Fieber ist ein Besuch im LBC nicht gestattet. Sollten Sie am Tag ihres Termins Symptome feststellen, sagen sie bitte den Termin ab. Sollten Sie trotz Symptomen im LBC erscheinen, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder die Gruppenleitung verpflichtet, sie zum Verlassen des Hauses aufzufordern. Es sei denn, Sie können glaubhaft machen, dass es sich um chronische Beschwerden, z.B. Asthma oder Allergien handelt.
  • Alle Personen im Haus sind verpflichtet, einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten und sich an die bestehende Hust- und Niesetikette zu halten, also in ein Taschentuch oder die Armbeuge zu husten und zu niesen.
  • Ausreichender Abstand ist soweit möglich auch auf Treppen, im Aufzug oder beim Durchqueren von Türen einzuhalten. Der Aufzug darf nur von maximal zwei Personen gleichzeitig genutzt werden. Vor den Aufzugtüren, auf den Treppen und in den Gängen sind Schutzabstände der Stehflächen mit Klebeband auf dem Fußboden und mit Markierungen an den Handläufen gekennzeichnet.
  • Gruppenteilnehmende sind verpflichtet, bei der Ankunft und beim Verlassen der Veranstaltung einen Nasen-Mund-Schutz im LBC zu tragen. Davon befreit sind lediglich Personen, die aufgrund gesundheitlicher oder behinderungsbedingter Gründe nicht in der Lage sind, einen Schutz zu tragen und dies glaubhaft machen können.
  • Das Gebäude ist für Veranstaltungen in Raum Goldbek direkt durch den Eingang in der Marschnerstraße zu betreten und zu verlassen, für die anderen Veranstaltungsräume durch den Nebeneingang am Aufzug.
  • Alle Personen nutzen bitte nach dem Betreten des LBC die Desinfektionsmittelspender am Eingang.

Informationen zur Durchführung eines Gruppenangebots

  • Das Einführen eines vorherigen Anmeldeverfahrens für Teilnehmende ist bei der Durchführung der Gruppenangebote ab sofort erforderlich.
  • Gruppen-/Veranstaltungsleitende sind verpflichtet eine Liste der Anwesenden mit Datum und Zeitpunkt der Veranstaltung zu erstellen, die im Nachgang Frau Larbie zu übergeben ist. Diese Liste kann auch als Audiodatei zur Verfügung gestellt werden.
  • Teilnehmende Personen müssen bei der Terminvergabe oder im Rahmen der Begrüßung zusätzlich über die Maßnahmen informiert werden, die aktuell im Betrieb hinsichtlich des Infektionsschutzes gelten.
  • Für die Belegung der Veranstaltungsräume gelten folgende Obergrenzen (Die Räume werden entsprechend ummöbliert):
    • Goldbek, 12 Personen (mit Tischen) bzw. 15 (Theater-Bestuhlung)
    • Alster und Elbe je 7 Personen
    • Eilbek 4 Personen
    • Feenteich 3 Personen
    • Bille 2 Personen
  • Sollten die Raumkapazitäten für bestimmte Angebote nicht ausreichen, ist die Teilung der Gruppen erforderlich.
  • Bitte wenden Sie sich rechtzeitig zur Absprache der Raumnutzung an Frau Larbie.
  • Die Veranstaltungsräume sind vor und während der Nutzung regelmäßig (mindestens einmal stündlich für mindestens fünf Minuten) zu lüften.
  • Bis auf weiteres stehen lediglich die WCs im Erdgeschoss und im 2. Stock sowie das rollstuhlgerechte WC im Keller zur Benutzung zur Verfügung.
  • Im Waschraum darf sich – unabhängig von der Anzahl der jeweils vorhandenen WC-Kabinen – stets nur maximal eine Person aufhalten.
  • Alternativ zur Raumnutzung stellt der BSVH Gruppen im Bedarfsfall einen Zugang zu einem Telefon- oder Videokonferenz-System zur Verfügung. Gruppenleiter wenden sich in diesem Fall an Herrn Mayer.

Nur mit der Einhaltung dieser Hygiene- und Schutzbestimmungen ist es uns möglich, Ihnen einen Zugang zu den Angeboten des BSVH Schritt für Schritt zu ermöglichen, ohne gleichzeitig Ihre und die Gesundheit der Mitarbeitenden zu gefährden. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.