Teilhabe-Beratung: Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB)

Die EUTB-Beraterinnen Annette Schacht und Christin Becker beraten sich. Frau Becker sitzt am Schreibtisch, Frau Schacht steht neben ihr und beugt sich herunter

Foto: © BSVH/Schwering

Sie haben Fragen zur Assistenz? Sie möchten sich über Hilfsmittel erkundigen? Sie wollen wissen, was ein Teilhabe­plan ist?

Zu allen Fragen der Teilhabe können sich Menschen mit Behinderung bundesweit kostenlos bei einer sog. ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) informieren und beraten lassen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat zu diesem Zweck ein Netz von rund 400 Beratungs­stellen in ganz Deutschland aufgebaut. Die EUTB-Beratung des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg (BSVH) im Louis-Braille-Center wird vom BMAS gefördert. Die Sozialberaterinnen Christin Becker und Annette Schacht führen die Beratungen durch. Die EUTB ergänzt das Dienstleistungs- und Beratungsangebot des BSVH.

Frau Becker und Frau Schacht unterstützen die Betroffenen zum Beispiel im Vorfeld der Beantragung von Leistungen, wie einer Leistung zur medizinischen Rehabilitation oder einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben. Sie informieren über die Zuständigkeit der Rehabilitations­träger und über das Antragsverfahren.

Die EUTB ist unabhängig und auf „Augenhöhe“, damit Menschen mit Behinderung selbstbestimmt Ent­scheidungen treffen können - und zwar ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen, unabhängig von Trägern oder von Leistungs­erbringern und ergänzend zur Beratung anderer Stellen.

Die Beratung in den EUTB soll zu großen Teilen durch Betroffene für Betroffene erfolgen, das sogenannte Peer Counseling. Peers nennt man Personen aus einer Gruppe mit gleichen oder ähnlichen Erfahrungen. In den EUTB arbeiten viele Peer-Beraterinnen und Peer-Berater, die selbst mit einer Behinderung leben. Ratsuchende können in einer vertrauensvollen Atmosphäre alle Themen offen mit ihnen besprechen.

Die Grundlage der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung wurde mit dem Bundesteilhabe­gesetz geschaffen. Die EUTB wird auf Grundlage des § 32 Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert. Mehr Infos und alle bisher feststehenden Beratungsstellen finden Sie im Internet auf www.teilhabeberatung.de.

Logo EUTB, Gefördert durch: Bundesministerium für Arbeit und Soziales aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags

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Ansprechpartner

Annette Schacht

Sozialberaterin

(040) 209 404 55
a.schacht@bsvh.org

Christin Becker

Sozialberaterin

(040) 209 404 44
c.becker@bsvh.org