Sehbehindertentag 2013: Runder Tisch für besseres Sehen tagte

Pressemitteilung vom 06.06.2013

Seniorin mit Leselupe
Seniorin mit Leselupe, Bildquelle: DBSV

Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. (BSVH) und die Alterseinrichtung Amarita Hamburg-Mitte beteiligten sich am Aktionstag zum Thema „Sehen in Alterseinrichtungen“

Bei einem Runden Tisch zum Thema „Sehen in unser Alterseinrichtung“ haben heute Annette Schacht vom BSVH und Ariane Marschke, Einrichtungsleiterin des Amarita Hamburg-Mitte zusammengetragen, was zur Unterstützung sehbehinderter Bewohner in der Einrichtung optimiert werden kann. Vorangegangen war eine Begehung der Einrichtung. Dr. Clemens Flamm, Landesvorsitzender Hamburg des Berufsverbandes der Augenärzte e.V., steuerte Ergebnisse aus der stichprobenartigen augenärztlichen Untersuchung der Bewohner bei. Weitere Teilnehmer am Runden Tisch waren Karen Finke, Geschäftsführerin des Instituts für Rehabilitation und Integration Sehgeschädigter (IRIS e.V.), die die Begehung gemeinsam mit dem BSVH durchgeführt hat.

Annette Schacht bedankte sich bei Ariane Marschke für die Gastfreundschaft und betonte, dass das Amarita Hamburg-Mitte durch die Teilnahme an der Aktion großes Engagement für besseres Sehen in dieser Alterseinrichtung bewiesen hat. Positive Erwähnung fanden zudem die kontrastreiche Gestaltung des Restaurants und Empfangsbereichs sowie die bewohnerfreundliche Anbringung der Hinweisschilder. Potential gibt es bei der Lichtgestaltung. Dr. Clemens Flamm ergänzte, dass die meisten Senioren an einer Augenerkrankung leiden, was auch diese Untersuchung bestätigt hat.

Die Aktion wurde vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) gemeinsam mit dem Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) im Rahmen des bundesweiten Sehbehindertentages organisiert. Die beiden Verbände haben vor kurzem in Kooperation mit heimverzeichnis.de und mit Unterstützung von Bayer HealthCare eine Qualitätsoffensive für besseres Sehen in Alterseinrichtungen gestartet. Dafür werden zurzeit alle Senioreneinrichtungen in Deutschland angeschrieben. Parallel finden bundesweit Schwerpunkt-Aktionen wie in Hamburg statt.

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