Vorstand aktuell zum Jahresabschluss

29.11.2012 (Kommentare: 0)

Angelika Antefuhr, 1. Vorsitzende des BSVH und Ulli Staniullo berichten am Rande der Klausurtagung im Gespräch mit Heiko Kunert über die aktuelle Arbeit des Vorstands.

Heiko Kunert: Fangen wir an mit einem Thema, das den Verein schon lange beschäftigt, nämlich Barrierefreiheit beim NDR, das hat auch der aktuelle Vorstand auf der Tagesordnung. Was hat der Vorstand unternommen, um das Thema Barrierefreiheit, sprich Hörfilme, voranzubringen?

Angelika Antefuhr: Der Vorstand hat sich an die anderen norddeut-schen Blinden- und Sehbehindertenvereine gewandt und gemeinsam versucht, dem NDR unsere Bedürfnisse und Wünsche mitzuteilen. Wir wollen klar machen, dass es für Blinde wichtig ist, dass es mehr Formate, Filme, aber auch andere Sendungen im Fernsehen gibt, die mit Audiodeskription hinterlegt werden und dass es für uns wichtig ist, dass dies auch in einer bestimmten Qualität passiert. Zurzeit suchen wir mit den anderen Verbänden nach einem geeigneten Gesprächstermin und haben auch vor, uns an den Landesrundfunkrat und externe Verbände zu wenden, wie z.B. den Gehörlosenverband, um unsere Bedürfnisse und die der anderen Vereine gemeinsam transportieren zu können, denn je größer die Lobby ist und je lauter man das Thema anspricht, desto höher sind die Chancen, auch etwas zu erreichen.

Heiko Kunert: Ein anderes wichtiges Thema ist die Finanzsituation des BSVH. Auch da stehen wir vor großen Herausforderungen. Der Vorstand hat einen Haushaltsausschuss gegründet, der inzwischen getagt hat. Mit welchem Ergebnis?

Ulli Staniullo: Wir haben uns zu fünft Anfang November im LBC getroffen, zwei Personen aus dem Vorstand, zwei aus dem Verwaltungsrat und unser designierter Geschäftsführer Heiko Kunert (der Interviewer). Wir haben uns über die finanziellen Ressourcen informiert, denn der BSVH bestreitet seinen Jahreshaushalt auch über Zinseinnahmen, die jedoch nicht mehr so hoch sind. Der Haushaltsausschuss macht sich Gedanken darüber, wie der Verein zu neuen Einnahmen kommt. Und es ist ein wesentlicher Teil des Haushaltsausschusses darüber zu befinden und sich darüber zu informieren, wie es haushaltstechnisch für den Verein weitergehen kann.

Heiko Kunert: Der neue Vorstand ist jetzt eigentlich komplett, denn in den Bezirksgruppen wurde im September und Oktober die neue Gruppenleitung gewählt. Was ist dabei herausgekommen?

Ulli Staniullo: Es gibt vier Bezirksgruppen und die Gruppe Harburg hat mit den Wahlen begonnen. Leider ist diese Gruppenleitung nicht komplett, da es zurzeit keinen Leiter gibt, sondern nur eine Beisitzerin, das ist Anja Peters. Riko Zellmer nimmt vorübergehend die Aufgaben der Gruppenleitung im Vorstand wahr. Weil er beigesetztes Vorstandsmitglied ist, hat er die Möglichkeit, die Wünsche der Basis aus Harburg direkt in den Vorstand zu transportieren. Die Bezirksgruppe Südost ist neu gewählt worden, bestehend aus Alwin Reimann, Karin Rosenau und Wolfgang Liepelt. Die Gruppe Ost besteht jetzt aus Gruppenleiter Dieter Heeger, Olga Warnke und Dieter Fiedelak. Und auch in der Bezirksgruppe West wurde neu gewählt. Hier sind Wiebke Angerik und Clemens Gojowczyk in die Gruppenleitung hinzugekommen und Ulli Staniullo, also ich, als Gruppenleiter wieder gewählt worden.

Heiko Kunert: Na, dann herzlichen Glückwunsch zur Wiederwahl. Das Interview findet im Rahmen der Klausurtagung des Vorstands im AURA-Hotel am Timmendorfer Strand statt. Unter anderem hat sich der Vorstand bei dieser Klausurtagung mit dem Thema „Augenblick Mal…!“ befasst. Gibt es da Ergebnisse?

Angelika Antefuhr: Ja, der Vorstand hat sich bei dieser Klausurtagung nicht nur mit dem Thema „Augenblick Mal…!“ befasst, sondern mit dem Thema Kommunikation allgemein. Er hat dabei festgestellt, dass ganz wichtig für uns ist, das Format der Mitgliederzeitung zu verbessern und zu modernisieren. Wir wollen dafür eine Arbeitsgruppe bilden, die möglichst schnell dafür sorgt, dass diese Vereinszeitschrift moderner, für Sie alle interessanter und vielleicht auch etwas spannender wird. Vielleicht das ein oder andere Foto enthält für diejenigen, die noch sehen können. Wir wollen natürlich auch dafür sorgen, dass das Ganze gleich barrierefrei gestaltet ist, so dass alle etwas davon haben. Und vor allen Dingen versuchen wir, neue, interessante Inhalte zu transportieren. Wir wollen dies auf einem Weg machen, der „Augenblick Mal…!“ für alle gut wieder erkennbar macht und das einfach ein interessantes Format hat.

Heiko Kunert: Ich danke euch für das Interview und wünsche an dieser Stelle noch einmal allen Leserinnen und Lesern eine besinnliche Weihnachtszeit.

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