Weitere Sportart für Blinde und Sehbehinderte im Angebot des FC St. Pauli.

25.06.2009 (Kommentare: 0)

Seit Mai 2009 bietet der FC St. Pauli blinden und sehbehinderten, sportlich Aktiven eine weitere Ballsportart an. Interessierte können nun neben Torball und Blindenfussball auch die paralympische Sportart Goalball in Hamburg trainieren.Aus diesem Grund lädt die Tor- und Goalballabteilung des FC St. Pauli v. 1910 e.V. alle Sportbegeisterten und alle Medienvertreter ein, am öffentlichen Training und einem Präsentationsspiel zwischen dem VfB Bremen und dem FC St. Pauli am 26.06.2009 in der Zeit von 17:00 - 19:30 Uhr teilzunehmen.

Ort: Sporthalle des Bildungszentrums für Blinde und Sehbehinderte, Borgweg 17 a, Hamburg

Datum: 26.06.2009

Zeit: 17:00-19:30 Uhr

Goalball wird in der Halle gespielt. Der Goalball, der einem Basketball ähnelt, ist mit Glöckchen in seinem Inneren so präpariert, dass er akustisch wahrgenommen werden kann. Die beiden 1,30 Meter hohen Tore nehmen die Grundlinien des Spielfeldes, das in seinen Abmessungen einem Volleyball-Feld entspricht, in der gesamten Breite ein. Für jede Mannschaft sind drei Spieler auf dem Feld, die sich ausschließlich in der eigenen Spielfeldhälfte bewegen.

In dem unmittelbar vor dem Tor liegenden Mannschaftsraum befinden sich am Boden tastbare Markierungen, die den Spielern zur Orientierung dienen. Wechselweise wird von hier aus der Ball auf das gegnerische Tor geworfen, während alle drei Gegenspieler versuchen, den Ball unter Einsatz des ganzen Körpers abzuwehren, um ihn am überschreiten der eigenen Torlinie zu hindern. Dabei erkennen die Spieler Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung des Balles ausschließlich aus dem Klingelgeräusch der Glöckchen in seinem Inneren. Auf diese akustische Wahrnehmung hin erfolgt die Abwehraktion.

Jeder Abwehrspieler deckt zur Sicherung des Tores seinen eigenen Bereich ab. Um sich gegenseitig nicht zu behindern, stehen die Spieler so gestaffelt, dass der Center auf der Mittelposition vor den Außenspielern agiert. Während der Center in erster Linie die Abwehr zusammenhalten muss, sind die Flügelspieler meist die starken Werfer.

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