Norddeutsche Qualifikation zur Deutschen Showdown-Meisterschaft in Hamburg

23.11.2015 (Kommentare: 0)

Am kommenden Wochenende findet die Qualifikation der norddeutschen Teilnehmer für die Deutsche Showdown-Meisterschaft statt.  Im Louis-Braille-Center, der Geschäftsstelle des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg e.V., treten insgesamt 16 Teilnehmer aus Bremen, Hannover, Braunschweig und Hamburg an, um sich einen der begehrten sechs Plätze zu erkämpfen. Die Deutsche Showdown-Meisterschaft wird im April 2016 in Dortmund ausgetragen.

Showdown - auch Tischball genannt – ist mit Tischtennis vergleichbar. Es wird mit Hilfe von Gehör und Gefühl gespielt. Jeder Spieler trägt eine Augenbinde, so dass im visuellen Sinne jeder Spieler dem anderen Spieler gleich ist. Mit einem länglichen Schläger, auch Racket genannt, versuchen die Spieler, einen rasselnden Ball zur gegenüberliegenden Seite - ins Tor - zu schlagen. Der Spieltisch hat rundherum aufstehende Kanten, damit der Ball nicht vom Spieltisch rollt. An den beiden Stirnseiten des Spieltisches befindet sich jeweils das Tor. Beide Spieler versuchen, den Ball ins Tor des Gegners zu schießen, man verhindert dies, indem man mit dem Racket sein Tor blockiert und damit verteidigt. Für jedes erzielte Tor erhält der Spieler zwei Punkte. Wird der Ball vom Spieltisch geworfen, oder macht der Spieler einen anderen Fehler, so bekommt der Gegenspieler einen Punkt zuerkannt. Der Spieler, dem es gelingt, elf Punkte zu erringen, ist der Sieger der Spielrunde.

Showdown spielen beim BSVH

Im Sommer 2015 konnte der BSVH dank großzügiger Spenden eine eigene Showdownplatte erwerben. Seitdem treffen sich jedem Montag ab 17 Uhr Showdown-Begeisterte im LBC und schmettern den Ball über die Platte. Mehr dazu erfahren Interessierte hier http://www.bsvh.org/showdown.html

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