Neues Beratungsangebot für Augenpatienten

25.04.2014 (Kommentare: 0)

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Blickpunkt Auge - Rat und Hilfe bei Sehverlust

Für Menschen, die von einer deutlichen Sehverschlechterung betroffen sind, gibt es ab Mai 2014 ein neues Beratungsangebot in Harburg. „Blickpunkt Auge“ bietet einmal monatlich eine Sprechstunde für Ratsuchende an. Anlässlich des Starts von Blickpunkt Auge findet am Mittwoch, den 14. Mai 2014 um 15 Uhr eine Eröffnungsfeier im Rieckhof in Harburg, Rieckhoffstr. 12, 21073 Hamburg statt.

30 Prozent der 75-85-jährigen Menschen in Deutschland leiden an einer altersbedingten Makula-Degeneration (AMD). Diese Erkrankung sowie Glaukom (Grüner Star) oder Netzhaut-Erkrankung durch Diabetes bedeuten häufig einen tiefen Einschnitt im Leben der Betroffenen. Die Augenpatienten haben dann viele Fragen zu Ihrer Augenerkrankung und den Therapiemöglichkeiten. Das Patientenangebot „Blickpunkt Auge“ informiert und berät Augenpatienten und ihre Angehörigen unabhängig und kostenfrei zu allen mit der Augenerkrankung verbundenen Themen, zum Beispiel:

  • Grundlegende Fragen zu den häufigsten Augenerkrankungen
  • Sehhilfen und andere Hilfsmittel
  • Rechtliche und finanzielle Ansprüche
  • Tipps und Tricks zur Alltagsbewältigung und Schulung in lebenspraktischen Fähigkeiten

Anke Holtmann wird die Beratung in Harburg leiten. Sie lebt selbst mit einer Seheinschränkung. Ihr muss ein Betroffener seine Situation nicht lange erklären. Man kann von ihrem Wissen und ihren Erfahrungen aus erster Hand profitieren. Anke Holtmann steht Ratsuchenden an jedem 4. Mittwoch im Monat im Marktkauf-Center Harburg zur Seite. Die Beratung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Am 14. Mai 2014 findet um 15 Uhr die Eröffnungsfeier statt. Anwesend sind:

  • Karsten Warnke, 2. Vorsitzender des BSVH
  • Holger Stuhlmann, Dezernent des Dezernats Soziales, Jugend und Gesundheit in Harburg
  • Anke Holtmann, Beraterin für Blickpunkt Auge in Harburg

Über Anke Holtmann, Blickpunkt Auge-Beraterin in Harburg

Anke Holtmann wurde 1940 in Hamburg Rothenburgsort geboren, lebte aber ihr Leben lang südlich der Elbe. Sie ist seit ihrer Geburt stark kurzsichtig, im Laufe der Jahre verschlechterte sich ihr Sehen kontinuierlich, unter anderem durch ein Glaukom (Grüner Star). Von 1968 an unterrichtete Holtman an der heutigen Stadtteilschule in Hamburg Wilhelmsburg, war Beratungslehrerin und in der Gewerkschaft engagiert. Da die Sehbehinderung sie im Beruf zunehmend beeinträchtigte, ging sie 1997 in den vorzeitigen Ruhestand. Anke Holtmann engagiert sich seit 20 Jahren ehrenamtlich im Museum Elbinsel Wilhelmsburg. Sie gibt Führungen für Erwachsene, organisiert die Kaffeestube und ist Beisitzerin im Vorstand. 2007 trat Holtmann als Mitglied in den Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V. (BSVH) ein. 2013 begann sie ihre Fortbildung zur Blickpunkt Auge-Beraterin, seit 2014 ist sie stellvertretende Bezirksgruppen-leiterin in Harburg.

Ab 28. Mai wird sie die erste Blickpunkt Auge-Beraterin in Hamburg sein.

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