Mobil sein trotz Sehbehinderung

02.08.2010 (Kommentare: 0)

Wenn das Sehvermögen schlechter wird oder ganz verloren geht, werden auch die kleinsten Wege zum Problem, denn Sehbehinderung oder Blindheit schränken die selbständige Orientierung und Fortbewegung in hohem Maße ein. Die Schwierigkeiten fangen meist schon in der eigenen Wohnung oder Senioreneinrichtung an. Und spätestens beim Verlassen der häuslichen Umgebung werden sie so groß, dass der Betroffene Hilfe von Sehenden benötigt. Das muss aber nicht so sein! Die Rückkehr zur Selbständigkeit im häuslichen Bereich und im Straßenverkehr wird Ihnen ermöglicht durch eine Schulung in Orientierung und Mobilität (O&M).Dort lernen Sie den Gebrauch des Langstockes zur Orientierung und Fortbewegung kennen. Sie werden in geeignete Hilfsmittel oder auch individuell angepasste Mobilitätshilfen eingewiesen und lernen die verbleibenden Sinne besser einzusetzen.An dieser Schulung kann grundsätzlich jeder Sehbehinderte oder Blinde teilnehmen. Sie wird durchgeführt von qualifizierten Rehabilitationslehrern des IRIS e.V. oder freiberuflichen O&M Trainern.Die Schulung findet im Einzelunterricht bei Ihnen in der häuslichen Umgebung statt und Sie lernen die Wege, die Ihnen am Herzen liegen. Das kann z. B. der Weg zum Friseur, zum Bäcker oder Ihrem Hausarzt sein, aber natürlich auch der tägliche Arbeitsweg.Für AMD-Betroffene findet jährlich ein intensiver Kurs in O&M in unserem AURA-Hotel am Timmendorfer Strand statt. Der Kostenträger ist in den meisten Fällen die Krankenkasse. Wenn Sie Interesse an dieser Schulung haben, um wieder mehr Selbständigkeit zu erlangen, wenden Sie sich gern an Christin Becker, Tel. 040 - 209 404 - 44, oder Annette Schacht, Tel. 040 - 209 404 -55

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