Deutscher Hörfilmpreis 2018: 16 Hörfilme nominiert

14.12.2017 (Kommentare: 0)

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Der Deutsche Hörfilmpreis zeichnet jählich die besten Filme mit AD aus

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (DBSV) hat heute die Nominierungen für die Verleihung des Deutschen Hörfilmpreises am 20. März 2018 bekannt gegeben. Eingereicht werden konnte in den Bereichen Spielfilm (Kino/TV), Kurzfilm, Kinder- und Jugendfilm, Dokumentation und Serie/TV-Reihe. Die folgenden Produktionen sind mit ihren hochwertigen Bildbeschreibungen für die Finalrunde um den begehrten Titel "Bester Hörfilm des Jahres" nominiert:

  • Beuys (Deutschland 2017, Regie: Andres Veiel), eingereicht von speaker-search als Dokumentation
  • Blinky Bill - Das Meer der weißen Drachen (USA/Australien 2015, Regie: Deane Taylor), eingereicht von KIKA als Kinder-/Jugendfilm
  • Die Lebenden und die Toten (1) - Ein Taunuskrimi (Deutschland 2016, Regie: Marcus O. Rosenmüller), eingereicht vom ZDF als Serie/TV-Reihe
  • Die Vierhändige (Deutschland 2017, Regie: Oliver Kienle), eingereicht von Erfttal Film als Spielfilm
  • Die Unsichtbaren (Deutschland 2017, Regie: Claus Räfle), eingereicht von LeBog Film als Dokumentation/Spielfilm
  • Einsamkeit und Sex und Mitleid (Deutschland 2017, Regie: Lars Montag), eingereicht vom Bayerischen Rundfunk als Spielfilm
  • Für Hund und Katz ist auch noch Platz (Großbritannien 2013, Regie: Max Lang, Jan Lachauer), eingereicht vom ZDF als Kinder-/Jugendfilm
  • In aller Freundschaft; Folge 773: Mach's gut, Nick (Deutschland 2017, Regie: Heidi Kranz), eingereicht vom Mitteldeutschen Rundfunk als Serie/TV-Reihe
  • Kundschafter des Friedens (Deutschland 2016, Regie: Robert Thalheim), eingereicht von Majestic Filmverleih als Spielfilm
  • Landgericht - Geschichte einer Familie (1) (Deutschland 2017, Regie: Matthias Glasner), eingereicht vom ZDF als Spielfilm
  • Licht (Deutschland 2017, Regie: Barbara Albert), eingereicht von farbfilm verleih als Spielfilm
  • Meine fremde Freundin (Deutschland 2017, Regie: Stefan Krohmer), eingereicht vom Norddeutschen Rundfunk als Spielfilm
  • Rabbi Wolf (Deutschland 2016, Regie: Britta Wauer), eingereicht von Basis Berlin als Dokumentation
  • Simpel (Deutschland 2017, Regie: Markus Goller), eingereicht von Universum Film als Spielfilm
  • Tatort - Der Tod ist unser ganzes Leben (Deutschland 2017, Regie: Philip Koch), eingereicht von X Filme Creative Pool als Serie/TV-Reihe
  • WENDY - Der Film (Deutschland 2017, Regie: Dagmar Seume), eingereicht von Bantry Bay als Kinder-/Jugendfilm

Die Preisträger werden im Rahmen der festlichen Verleihung am Dienstag, den 20. März 2018 im renommierten Kino International in Berlin bekannt gegeben.

In den vergangenen 16 Jahren hat die Preisverleihung immer mehr an Bedeutung für barrierefreie Filme gewonnen und so maßgeblich dazu beigetragen, dass das Angebot an Produktionen mit Audiodeskription auf dem deutschen Markt gewachsen ist. Angesichts dieser erfreulichen Entwicklung setzt sich der Deutsche Hörfilmpreis für eine hohe Qualität der Hörfilme ein. Bei der Bewertung der Hörfilme dient die von der Filmförderungsanstalt (FFA) veröffentlichte "Empfehlung für Standards barrierefreier Fassungen" als Orientierung (www.ffa.de/barrierefreiheit.html).

Hörfilme ermöglichen es blinden und sehbehinderten Menschen, Filme als Ganzes wahrzunehmen und zu genießen. Diese Filme sind mit einer Audiodeskription (AD) versehen, die in knappen Worten zentrale Elemente der Handlung sowie Gestik, Mimik und Dekor beschreibt. Diese Bildbeschreibungen werden in den Dialogpausen eingesprochen.

Der Deutsche Hörfilmpreis wird seit 2002 vom DBSV verliehen und von der Aktion Mensch unterstützt. Hauptsponsor ist Pfizer Deutschland.

Weitere Informationen unter der Webseite: www.deutscher-hoerfilmpreis.de

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Quelle: DBSV-direkt

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