BSVH schafft neuen Wohnraum am Binsenort

24.09.2018 (Kommentare: 0)

Eines der beiden neuen Mehrparteienhäuser am Binsenort
Bald ziehen hier die ersten Mieter ein

Fünf Jahre und viele Schritte waren nötig, am vergangenen Mittwoch war es endlich so weit. Vertreter aus Vorstand, Verwaltungsrat und der Geschäftsstelle besichtigten die beiden neuen Wohnhäuser, die der BSVH an der Stelle gebaut hat, wo einst das Kulturhaus Lurup stand. Im Oktober ziehen die neuen Mieter ein.

16 Wohnungen, sechs davon gefördert und vier barrierefrei, wurden diese Woche von den ausführenden Partnern offiziell an den BSVH übergeben. Gebaut wurde auf dem Gelände des ehemaligen Kulturhaus Lurup. Dies war Ende 2013 geschlossen worden, da es für die Pächter nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben war. Da es außerdem stark sanierungsbedürftig war, beschloss der Vorstand des BSVH nach vielen Beratungen und unter der Hinzuziehung von Expertenmeinungen 2014, das Gebäude abzureißen und an dieser Stelle neuen Wohnraum zu schaffen. „Bezahlbarer Wohnraum, noch dazu sozial gefördert und barrierefrei, ist in Hamburg knapp, weshalb der Bau von Häusern für uns auch eine soziale Verpflichtung bedeutet“, erklärt der Geschäftsführer des BSVH, Heiko Kunert. „Gleichzeitig haben wir mit diesem Projekt – sozusagen Stein auf Stein – auch eine Säule für die nachhaltige finanzielle Absicherung des Vereins gebaut“, so Kunert.

Viele große Schritte und Entscheidungen und fünf Jahre später ist es nun so weit: Im Oktober ziehen die neuen Bewohner ein. Alle Wohnungen sind bereits vermietet. „Wir sind sehr stolz auf dieses große Bauprojekt“, freut sich Angelika Antefuhr, 1. Vorsitzende des BSVH. „Wir hoffen, dass an diesem Ort ein inklusives, lebendiges und nachbarschaftliches Miteinander entsteht.“ Für den BSVH ist der Binsenort ein historischer Ort, um neuen Wohnraum zu schaffen. Hier realisierte der Verein vor über 50 Jahren sein erstes Bauprojekt und legte den Grundstein für ein gemeinsames, unabhängiges und eigenständiges – also inklusives – Wohnen blinder und sehbehinderter Menschen“.

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