Alltägliche Barrieren am Arbeitsplatz?

08.03.2010 (Kommentare: 0)

Der Tag beginnt ganz entspannt: Der Chef gibt Frühstück aus. Erst danach machen Sie ihren Computer an. Aber schon die lange Startprozedur signalisiert nichts Gutes. Was ihre Kolleginnen und Kollegen längst wissen: Es wird automatisch ein Programm-Update installiert. Weil Ihr Computer erst nach dem Start des Betriebssystems zu sprechen beginnt, müssen Sie abwarten, was dann passiert. Auch Ihr Kollege, der mit einer Vergrößerung arbeitet, ist irritiert...

Es ist nicht das erste Mal, dass nach dem Start Ihres Computers der Screenreader seine "Mitarbeit" verweigert. Solche oder andere Erfahrungen sind an Blinden- oder Sehbehinderten-Arbeitsplätzen nichts Außergewöhnliches. Mal ist es ein neues Programm, mal nur ein Update, das Sie zeitweise oder ganz von Tätigkeiten ausschließt. Ausgeschlossen werden Sie aber auch vom betrieblichen Geschehen, wenn Sie Dokumente erhalten, die Sie nicht lesen können oder wenn Sie nicht an Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen können.

Geht das auch anders?

Wie, das erfahren Sie

  • am Donnerstag 18. März 2010 ab 18 Uhr im Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg e.V.
  • Louis-Braille-Center
  • Holsteinischer Kamp 26 (Nähe U 3-Bahnhaltestelle Hamburger Straße)
  • 22081 Hamburg, 2. Etage, Raum Elbe

Sie können auch anders!

wie, das erfahren Sie von

  • Bernd Wiebe, Organisation und IT-Angelegenheiten, Bezirksamt Eimsbüttel: Wie er dazu kam, sich an das Projekt BIK@work zu wenden...
  • Detlef Girke, Technischer Berater, BIK@work: Wie an Arbeitsplätzen barrierefreie Gestaltung von Intranet und Anwendungen getestet und umgesetzt werden kann....
  • Heike Claus, Projektkoordinatorin, Projekt INCOBS: Was bei der Auswahl von Screenreadern und Vergrößerungsprogrammen zu beachten ist...
  • Christine Heess, Technische Beratung, Integrationsamt Hamburg: Was "begleitende Hilfe am Arbeitsplatz" bedeutet...
  • Hans-Herbert Suhling, EDV-Training & Entwicklung, Projektleiter, DibS GmbH: Was blinde und sehbehinderte ArbeitnehmerInnen von einer individuellen Schulung erwarten können...
  • Klaus Becker, Gesamtschwerbehindertenvertretung der Freien und Hansestadt Hamburg: Wozu die Schwerbehindertenvertretung gut ist...
  • Karsten Warnke, stellv. Vorsitzender der Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen: Moderation

Eine Gemeinschaftsveranstaltung von: BIK@work, DVBS Bezirksgruppe Hamburg und Fachgruppe FELIKS im BSVH

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