ARV erhält Anerkennung der Alexander Otto Sportstiftung für Inklusionsprojekt

04.02.2016 (Kommentare: 0)

Der Alsterruderverein (ARV) Hanseat ist einer der Preisträger des diesjährigen Werner-Otto-Preises 2016. Den ersten Preis, der mit einem Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro dotiert ist, erhielt das Goldbekhaus für das Projekt „All inclusive“. Das Inklusionsprojekt richtet sich an motorisch oder kognitiv eingeschränkte Menschen und ermöglicht ihnen die Ausübung der neuen Trendsportart Stand-Up Paddling. Der ARV wurde für das inklusive Ruderprojekt ausgezeichnet, das er in Zusammenarbeit mit dem BSVH initiiert hat. Der ARV erhält ein Preisgeld in Höhe von 7000 Euro. Außerdem ausgezeichnet wurden die Circusschule TriBühne sowie der Deutscher Rollstuhl-Sportverband e.V.

Der seit mehr als 90 Jahren in Winterhude ansässige Alsterruderverein Hanseat hat 2015 in Zusammenarbeit mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband Hamburg inklusive Ruderangebote für sehbehinderte und blinde Menschen initiiert. Nach erfolgreich bestandener Ausbildung finden die Ruderkurse gemeinsam mit sehenden Sportlern statt. Dabei werden geistige Barrieren abgebaut, Berührungsängste genommen und das gegenseitige Verständnis gefördert. Damit ist das Angebot das erste dieser Art im Hamburger Rudersport. Darüber hinaus initiierte die Arbeitsgruppe „Inklusionssport“ des Vereines bauliche Veränderungen auf dem Vereinsgelände, um barrierefreie und blindengerechte Zuwegungen zu schaffen und sehbehinderten Mitgliedern eine weitgehend selbstständige Ausübung ihres Sports zu ermöglichen. Tutoren des Vereins nehmen sich der gehandicapten Sportler an und betreuen sie.

Die Alexander Otto Sportstiftung

Unternehmer und Mäzen Alexander Otto hat seine Sportstiftung 2006 gegründet. Seitdem hat die Stiftung Projekte in einem Umfang von über 14 Mio. Euro gefördert, darunter u.a. den Bau der Volksbank Arena und die Modernisierung des Haus des Sports.

Quelle: hamburg.de

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