Woche des Sehens: AMD-Nachmittag in Niendorf

05.10.2009 (Kommentare: 0)

  • 8. Oktober 2009, 16.00 Uhr
  • Kursana Residenz,
  • Ernst-Mittelbach-Ring 47,
  • 22455 Hamburg,
  • U-Bahn: Niendorf-Nord.

Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für eine schwere Sehbehinderung bei Menschen über 50 Jahren. Ca. 2 Millionen Menschen in Deutschland leiden an der AMD. Infos zur Erkrankung, zu Behandlungsmethoden und zum Alltag mit nachlassendem Sehen, bekommen Betroffene und Angehörige beim Niendorfer AMD-Nachmittag. Er bietet die Chance, alle Fragen rund ums Thema zu stellen. UKE-Oberarzt Dr. med. Lars Wagenfeld steht ausführlich und verständlich Rede und Antwort. Außerdem gibt es Alltagstipps von den Sozialberaterinnen Annette Schacht und Christin Becker. Besucher werden überrascht sein, was trotz AMD noch möglich ist. Das Motto des Nachmittags heißt "Gemeinsam weiter sehen". Damit betonen die Veranstalter die große Bedeutung des Erfahrungsaustausches für das Erlangen von Zuversicht trotz nachlassenden Sehens.

Der Eintritt ist frei. Fragen zur Veranstaltung beantwortet Ernst Ullrich Staniullo, Tel. 040 - 8316401.

Eine Veranstaltung der Bezirksgruppe West des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg.

Bei der Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) kommt es zum Verlust der zentralen Sehschärfe. Der Begriff Makula stammt aus dem Lateinischen und bezeichnet die Netzhautmitte, die nur 2 Quadratmillimeter große Stelle des schärfsten Sehens. Sie wird auch als "gelber Fleck" bezeichnet. In diesem Bereich liegt die Mehrzahl der empfindlichsten Sinneszellen des Auges, der so genannten Zapfen. Durch diese Zellen kann der Mensch Farben und scharfe Bilder wahrnehmen. Dabei werden die lichtempfindlichen Teile durch die Einwirkung des Lichts der Zapfen ständig verbraucht, abgestoßen, zerlegt und abtransportiert. Gleichzeitig wachsen neue Membranscheibchen nach. Dieser normale Stoffwechselprozess ist mit zunehmendem Alter gestört. Dies kann zur AMD führen.

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