Erster AMD-Abend in Bergedorf

31.03.2009 (Kommentare: 0)

16. April 2009, 18.30 Uhr

Holstenhof, Lohbrügger Landstraße 38, 21031 Hamburg.

Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD) ist die häufigste Ursache für eine schwere Sehbehinderung bei Menschen über 50 Jahren. Ca. 2 Millionen Menschen in Deutschland leiden an der AMD. Infos zur Erkrankung, zu Behandlungsmethoden und zum Alltag mit nachlassendem Sehen, bekommen Betroffene und Angehörige beim ersten Bergedorfer AMD-Abend. Er bietet die Chance, alle Fragen rund ums Thema zu stellen. Augenarzt Dr. Bunse steht ausführlich und verständlich Rede und Antwort. Außerdem gibt es Alltagstipps von den Sozial- und Hilfsmittelberaterinnen Annette Schacht und Birgit Dütsch. Besucher werden überrascht sein, was trotz AMD noch möglich ist. Das Motto des Abends heißt "Gemeinsam weiter sehen". Damit betonen die Veranstalter die große Bedeutung des Erfahrungsaustausches für das Erlangen von Zuversicht trotz nachlassenden Sehens.

Bitte melden sie sich für die veranstaltung bis zum 13.4. bei Alwin Reimann an, Telefon: 040-7394318. Die Plätze sind begrenzt.

Ein Themenabend der Bezirksgruppe Südost des Blinden- und Sehbehindertenvereins Hamburg.

Bei der Altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) kommt es zum Verlust der zentralen Sehschärfe. Der Begriff Makula stammt aus dem Lateinischen und bezeichnet die Netzhautmitte, die nur 2 Quadratmillimeter große Stelle des schärfsten Sehens. Sie wird auch als "gelber Fleck" bezeichnet. In diesem Bereich liegt die Mehrzahl der empfindlichsten Sinneszellen des Auges, der so genannten Zapfen. Durch diese Zellen kann der Mensch Farben und scharfe Bilder wahrnehmen. Dabei werden die lichtempfindlichen Teile durch die Einwirkung des Lichts der Zapfen ständig verbraucht, abgestoßen, zerlegt und abtransportiert. Gleichzeitig wachsen neue Membranscheibchen nach. Dieser normale Stoffwechselprozess ist mit zunehmendem Alter gestört und kann zur AMD führen.

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