Sport: Achilles International bietet Lauftreffs in Hamburg an

04.05.2012 (Kommentare: 1)

Achilles International ist eine weltweite Organisation, in 60 Ländern, deren Leitidee ist, Leuten mit allen Arten von Behinderungen zu ermöglichen, an Laufsportveranstaltungen teilzunehmen, persönliche Leistung zu fördern, Selbstwertgefühl zu erhöhen und die Barrieren zwischen Nichtbehinderten und Behinderten zu reduzieren.

Der Achilles Track Club wurde von Dick Traum 1983 gegründet, um Behinderte zu ermutigen, am Langstreckenlauf mit der breiten Masse teilzunehmen. Traum ist deren gegenwärtiger Präsident, ein über dem Knie amputierter Marathonläufer.

Die internationale, gemeinnützige Organisation stellt Unterstützung, Training und technisches Know-how für´s Laufen mit Behinderung auf allen Niveaus zur Verfügung. Achilles International schließt Leute mit allen Arten von Behinderungen, wie Sehbehinderungen, Schlaganfall, zerebrale Lähmung, paraplegia, Arthritis, Amputation, Multiple Sklerose, Cystische Fibrose, Krebs, traumatische Hauptverletzung und viele andere mit ein. Läufer nehmen mit Krücken, mit Rollstühlen, auf Prothesen und ohne Hilfsmittel teil.

Gegründet in New York City, umfaßt der Achilles International 40 local clubs in den USA und über 110 local clubs auf sechs Kontinenten, einschließlich Ländern wie Norwegen, Neuseeland, Mongolei, Dominikanische Republik, Rußland, Südafrika, Vietnam und Japan. Jedes Jahr verhilft die Organisation vielen behinderten Läufern zur Teilnahme beim New York City Marathon.

Die Mitgliedschaft bei Achilles International Germany ist kostenlos und schließt die Lauftreffs, ein Lauf-Shirt und die Teilnahme bei gemeinsamen Laufveranstaltungen mit ein.

Bisher finden in Hamburg zwei Lauftreffs statt:

  • Immer Dienstag um 19:00 Uhr,
  • Sonntag für lange Läufe um 09:30 Uhr (nur nach Absprache).

Treffpunkt: Langenhorner Chaussee 174, 22415 Hamburg (Imbiss Dieter Sanches)

Interessierte werden gebeten, sich vor ihrer ersten Teilnahme anzumelden, damit die Anzahl der sehenden Begleitläufer besser geplant werden kann. Ansprechpartner ist für den Local Club Hamburg:

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Kommentar von Regine Planer-Regis | 04.05.2012

Gute Idee. Sport ist für sehgeschädigte Menschen unbedingt wichtig, weil Bewegung meistens zu kurz kommt.