Navigation
Inhalt
Gemeinsam weiter sehen
Blind – Gesichter Sehen: Ein Dokumentationsprojekt von Walter Schels (Foto) und Beate Lakotta (Text)
Die Idee zu diesem Projekt entstand anlässlich einer Porträtserie von Blinden, die Walter Schels 1994 fotografierte. Die Serie wurde in Hamburg auf Kampnagel ausgestellt. Für den Fotografen war es damals eine Überraschung, dass die Porträtierten sich wünschten, die Ausstellung mit ihren Porträts zu „sehen“.
Die Führung, die der Fotograf den Blinden anbot, wurde nicht nur für die Porträtierten und für ihn selbst zum Erlebnis. Auch fremde, sehende Ausstellungsbesucher schlossen sich der Gruppe an. Denn die Gespräche, die vor den Porträts entstanden, gaben Einblicke in die Erfahrungswelt der Nicht-Sehenden.
Mit „GESICHTER SEHEN“ wollen wir diese Erfahrung aufgreifen und vertiefen.
Das Gesicht, besonders die Augen, gelten als Schlüssel der Begegnung zwischen Menschen.
- Wie sehen blinde und sehbehinderte Menschen ihr eigenes Gesicht?
- Wie denken sie über ihr Gesicht und das des Gegenübers?
- Was möchten blinde und sehbehinderte Menschen über ihr eigenes Gesicht erfahren?
- Wie wichtig ist es, sich ein Bild des eigenen und des fremden Gesichts zu machen?
- Was bedeutet „sich ein Bild machen“ für Nicht-Sehende?
Von jedem Teilnehmer des Projekts wird Walter Schels ein Porträt fotografieren. Über dieses Bild möchten wir mit den Porträtierten sprechen.
Wir möchten „Blind – Gesichter sehen“ als Buch und als Ausstellung veröffentlichen.
Interessierte melden sich bitte bei Heiko Kunert vom blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg, Tel.: 040-209404-29, Mail: h.kunert@bsvh.org.
Über die Autoren:
Der Fotograf Walter Schels wurde bekannt mit Porträts von Prominenten aus Politik, Kultur- und Geisteswelt. Gemeinsam mit der Journalistin Beate Lakotta realisierte er 2004 das Buch- und Ausstellungsprojekt „Noch mal leben“. Dafür hatten Schels und Lakotta unheilbar Kranke während ihrer letzten Lebenszeit begleitet und sie mit deren Einverständnis kurz vor und unmittelbar nach deren Tod porträtiert.
Weiterführende Informationen
Der BSVH-Film

Informieren Sie sich über unser vielfältiges Angebot! Schauen Sie sich unsere BSVH-Dokumentation an.
Makula Degeneration?

Wir helfen Ihnen, wenn es für Sie dunkel wird! Informieren Sie sich hier über unsere Angebote. Infos über Makula Degeneration, diabetische Retinopathie, Glaukom und weitere Augen-Erkrankungen finden Sie hier.
Oder nehmen Sie direkt Kontakt zu uns auf:
Telefon: (040) 209 404-0
E-Mail: info@bsvh.org
Wenn Sie sehbehinderten und blinden Menschen in Hamburg helfen möchten, dann spenden Sie bitte auf das Konto: 785 850 0000 (BLZ 370 205 00). Lesen Sie mehr über Spenden an den BSVH
Terminkalender
Für Senioren: Besuch der Stiftung Centralbibliothek für Blinde und Norddeutsche Blindenhörbücherei e.V.
10. September 2010, 09.45 Uhr
Anmeldung ist erforderlich.
Erste-Hilfe-Kurs
10. September 2010, 14.30 Uhr
im Louis-Braille-Center, Raum Alster
für Einsteiger
Treffen des AK Umwelt und Verkehr
10. September 2010, 17.00 Uhr
im Louis-Braille-Center, Raum Alster
Tagesaktuelle Themen
Treffen der Diabetikergruppe "Süße Typen"
20. September 2010, 16.30 Uhr
im Louis-Braille-Center, Raum Alster
"Blutzucker und Blutdruck – richtiges Messen und was sonst noch zu beachten ist."
Kultur Pur
20. September 2010, 19.00 Uhr
im Bistro 99, Marschnerstr. 26
mit dem Trio Hafennacht e.V.
Die komplette Terminübersicht finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.