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Welt-Glaukom-Tag am 6. März 2009: Im Hamburger Louis-Braille-Center finden Menschen mit Grünem Star Hilfe
Anlässlich des Welt-Glaukom-Tages am 6. März macht das Team des Louis-Braille-Centers (LBC) auf sein Angebot für Patienten mit Grünem Star aufmerksam. Im LBC, Holsteinischer Kamp 26 (U Hamburger Straße) , finden Betroffene Hilfsmittel, die ein selbstbestimmtes Leben, trotz nachlassendem Sehen, sichern. Die geeigneten Lupen und Vergrößerungshilfen können getestet werden. Dabei berät das LBC-Team hersteller-unabhängig.
"Häufig geht der Sehverlust mit einer seelischen Krise einher", berichtet Heiko Kunert vom Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg, dem betreiber des LBC. "Unsere Beraterinnen fangen die Betroffenen auf und geben Hoffnung." Daneben tauschen sich die Augenpatienten in Gesprächskreisen über ihre Erfahrungen beim Arzt und im Alltag aus. Kunert: "Die Menschen bauen sich gegenseitig wieder auf. Das ist wertvoll."
Mehr Infos unter Tel.040-2094040 oder info@bsvh.org.
Das Glaukom ist eine Schädigung des Sehnervs infolge von erhöhtem Augeninnendruck oder Durchblutungsstörungen. In Deutschland sind wissentlich etwa 800.000 Menschen an einem Glaukom erkrankt. Die Dunkelziffer wird noch einmal so hoch vermutet. Bei etwa 3 Millionen Menschen wurde ein zu hoher Augeninnendruck bereits festgestellt. Sie gelten damit als gefährdet. Wird ein Glaukom nicht behandelt, führt es früher oder später zur Erblindung, die nicht mehr gebessert werden kann.
die Krankheit verläuft schleichend. Anfangs zeigt sie keine Symptome. Erst später, wenn die Schädigung des Sehnervs weit vorgeschritten ist, kommt es zu Ausfällen im Gesichtsfeld. Das Gesichtsfeld ist der Bereich der Umgebung, den man wahrnimmt, ohne das Auge zu bewegen. Ist das Glaukom bereits soweit fortgeschritten, dass es das Gesichtsfeld beeinträchtigt, sind die Schäden nicht mehr zu beheben. Typisches Merkmal des Glaukoms ist der Glaukom-Anfall. Dabei treten heftige Schmerzen und Rötungen im Auge, Sehverschlechterung (nebelig sehen, farbige Ringe um Lichtquellen) und häufig auch Übelkeit auf. Etwa 30 Prozent der Glaukom-Patienten klagen häufig über kalte Hände und Füße, hohen oder niedrigen Blutdruck, Migräne und Ohrgeräusche (Tinnitus). Bei Neugeborenen und Kleinkindern macht sich das Glaukom durch auffallend große, „schöne“ Augen, Lichtscheu und ständiges Tränen bemerkbar.
Ausführliche Informationen zur Krankheit finden Sie unter http://www.bsvh.org/infothek/augenerkrankungen/gruener_star/
Weiterführende Informationen
Der BSVH-Film

Informieren Sie sich über unser vielfältiges Angebot! Schauen Sie sich unsere BSVH-Dokumentation an.
Makula Degeneration?

Wir helfen Ihnen, wenn es für Sie dunkel wird! Informieren Sie sich hier über unsere Angebote. Infos über Makula Degeneration, diabetische Retinopathie, Glaukom und weitere Augen-Erkrankungen finden Sie hier.
Oder nehmen Sie direkt Kontakt zu uns auf:
Telefon: (040) 209 404-0
E-Mail: info@bsvh.org
Wenn Sie sehbehinderten und blinden Menschen in Hamburg helfen möchten, dann spenden Sie bitte auf das Konto: 785 850 0000 (BLZ 370 205 00). Lesen Sie mehr über Spenden an den BSVH
Terminkalender
Für Senioren: Besuch der Stiftung Centralbibliothek für Blinde und Norddeutsche Blindenhörbücherei e.V.
10. September 2010, 09.45 Uhr
Anmeldung ist erforderlich.
Erste-Hilfe-Kurs
10. September 2010, 14.30 Uhr
im Louis-Braille-Center, Raum Alster
für Einsteiger
Treffen der Diabetikergruppe "Süße Typen"
20. September 2010, 16.30 Uhr
im Louis-Braille-Center, Raum Alster
"Blutzucker und Blutdruck – richtiges Messen und was sonst noch zu beachten ist."
Kultur Pur
20. September 2010, 19.00 Uhr
im Bistro 99, Marschnerstr. 26
mit dem Trio Hafennacht e.V.
"Durchblick"
13. Oktober 2010, 10.00 Uhr
im Louis-Braille-Center
Ausführliche Informationen zum Thema vergrößernde Sehhilfen
Die komplette Terminübersicht finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.